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St. Gallen (awp/sda) - Die Handelsregisterämter haben im Februar 7,4% mehr Konkurse registriert als im Vorjahr. Insgesamt gingen 1026 Firmen und Privatpersonen Pleite, wie die Gläubigervereinigung Creditreform am Donnerstag meldete.
Die Zahl der Konkurseröffnungen von Firmen lag im Februar bei 565. Rund ein Drittel davon wurde allerdings nicht infolge Insolvenz, sondern wegen Inaktivität veranlasst. Seit Januar 2008 können die Handelsregisterämter so genannte Karteileichen via Konkursverfahren löschen.
Die Zahl der Konkurseröffnungen wegen Insolvenz lag bei 401. Das sind rund 11,7% mehr als im Februar 2010. Seit Anfang Jahr haben die echten Konkurse im Vergleich zum Vorjahr dagegen um 3,9% abgenommen.
Das Tessin weicht von der Statistik ab und verzeichnete in den ersten beiden Monaten eine Konkurszunahme von 70,6%. Wie Claude Federer von der Creditreform auf Anfrage ausführte, dürfte es sich um einen statistischen Ausreisser handeln.
Anders als die echten Firmenkonkurse ist die Zahl der Privatkonkurse in der Schweiz im Februar mit 461 Fällen stabil geblieben.
dl

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