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Zürich (awp) - Die Erwartungshaltung von Ökonomen und Analysten für den weiteren Verlauf der Schweizer Konjunktur in den kommenden sechs Monaten hat sich im Juli erneut eingetrübt. Der von der Credit Suisse (CS) und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) berechnete ZEW-Indikator Konjunkturerwartungen lag im Monat Juli noch bei +2,2 Punkten nach +17,5 im Vormonat, wie die Grossbank am Donnerstag mitteilte.
Nur noch 17,8% (-14,7 Prozentpunkte) der befragten Experten rechnet in den kommenden sechs Monaten mit einer weiteren Verbesserung der konjunkturellen Lage. Die grosse Mehrheit von 66,6% (+14,1) erwartet dagegen keine Veränderung, und 15,6% (+0,6) prognostizieren für diesen Zeitraum gar eine Verschlechterung. Der ZEW-Index ergibt sich aus dem Saldo der Antworten "Verbessern" und "Verschlechtern" (17,8 minus 15,6).
Die Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage ist im Juli dagegen optimistischer ausgefallen als noch vor Monatsfrist. Der entsprechende Index stieg den Angaben zufolge um 4,7 auf 22,2 Punkte. Das Indexniveau blieb damit zum vierten Mal in Folge im positiven Bereich. Die überwiegende Mehrheit der Befragten (73,4%) erachtet das Wirtschaftsumfeld als "normal". Dagegen halten 24,4% (+4,4) das gegenwärtige Umfeld für "gut", lediglich 2,2% (-0,3) halten es für "schlecht".
Die Inflationserwartungen über den Prognosehorizont von sechs Monaten sind im Juli leicht angestiegen. 15,6% (+3,1 Punkte) der Experten rechnen mit einem Inflationsanstieg, demgegenüber erwarten 75,5% (-2,0) eine unveränderte Inflationsrate. Mit 48,9% (-11,9) erwartet im Juli ausserdem noch knapp die Hälfte der Finanzmarktexperten einen stärkeren Franken gegenüber dem Euro in den kommenden sechs Monaten.
Die Umfrage wurde zwischen dem 6. und 12. Juli 2010 durchgeführt, 75 Analysten beteiligten sich daran.
tp/ra

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