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Urdorf (awp) - In der Schweiz sind im ersten Halbjahr des laufenden Jahres 3'068 im Handelsregister eingetragene Firmen Konkurs gegangen. Das sind 27% mehr als in der Vorjahresperiode, wie die Wirtschaftsauskunftei Dun&Bradstreet (D&B) am Donnerstag mitteilte. Insgesamt 2'230 Firmenkonkurse sind auf Insolvenz zurückzuführen.
Regional ist der grösste prozentuale Zuwachs an Konkursen in der Ostschweiz zu verzeichnen. Dort stiegen die Konkurse gegenüber der Vergleichsperiode um 57% auf 438 Fälle an. Kantonal gab es die meisten Konkurse in Zürich (Total 478 Fälle, +25% gegenüber Vorjahr), gefolgt vom Tessin (268 Fälle, +27%) und der Waadt (250 Fälle, +3%).
Im Verhältnis zum Bestand an Firmen gibt es besonders viele Insolvenzen in den Kantonen Glarus und Schaffhausen sowie in den meisten frankophonen Kantonen (Freiburg, Neuenburg, Genf, Waadt). Die Kantone der Innerschweiz hingegen hätten vergleichsweise wenig Insolvenzen zu verzeichnen, so die Erhebung.
Die Branchenanalyse der bisherigen Konkurse zeigt das grösste Risiko im Gastgewerbe. Die Situation habe sich hier gegenüber der letzten Studie nochmals verschärft, heisst es. Ebenso ein hohes Konkursrisiko bestehe im Baugewerbe und im Landverkehr/Logistik. Am wenigsten gefährdet seien dagegen die Architekturbüros, Immobilienmakler und -verwaltungen sowie die Holz- und Möbelindustrie. Das Ausfallrisiko im Gastgewerbe sei rund vier Mal höher als bei den Architekten.
Knapp 51% der Firmen, die im ersten Halbjahr 2010 wegen Insolvenz in Konkurs gingen, waren nicht älter als 5 Jahre. Das Alter einer Firma gehöre zu den Kriterien für die Bonitätsbeurteilung, begründet die Wirtschaftsauskunftei den Befund. Junge Firmen hätten ein deutlich höheres Insolvenzrisiko. Unternehmen, die schon lange im Markt seien, könnten dagegen Marktpotentiale und Risiken besser einschätzen und seien daher eher davor geschützt, Konkurs zu gehen.
Im ersten Halbjahr 2010 wurden 18'748 Firmen neu ins Handelsregister eingetragen. Dies sind 9% mehr als in der Vorjahresperiode. Den regional grössten Zuwachs an Neugründungen gab es in der Nordwestschweiz (+15%) und in der Zentralschweiz (+13%). Im Verhältnis zum Bestand an Firmen gab es die meisten Neugründungen im Kanton Obwalden.
ch/ra

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