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Urdorf (awp) - In der Schweiz sind in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres 2'606 im Handelsregister eingetragene Firmen in Konkurs gegangen. Das sind 5% mehr als in der Vorjahresperiode, wie die Wirtschaftsauskunftei Dun&Bradstreet (D&B) am Freitag mitteilt.
Die Situation in den Schweizer Grossregionen habe sich unterschiedlich entwickelt: So stiegen die Insolvenzen gemäss Mitteilung im Espace Mittelland um 17% und in Zürich um 9%, während sie in der Zentralschweiz und im Tessin um über 10% abnahmen. Eine leichte Abnahme gab es auch in der Genferseeregion, in der Ostschweiz und in der Nordwestschweiz.
Die Insolvenzen, bei denen Firmen aufgrund von Zahlungsunfähigkeit aufgelöst werden, blieben gesamtschweizerisch mit 1'735 Fällen insgesamt stabil. In den Kantonen mit mehr als 50 Insolvenzfällen von Januar bis Mai fand gegenüber dem Vorjahr der grösste Zuwachs in Solothurn (+39%), Bern (+23%), Neuenburg (+19%) und Baselland (+17%) statt. Eine grosse Abnahme hingegen verzeichneten die Kantone Zug, Aargau, Tessin, Genf und Wallis. Im Kanton Zürich gab es mit 300 Insolvenzfällen die grösste Zahl an Konkursen aufgrund von Zahlungsunfähigkeit. 51% der Insolvenzfälle seien von Firmen verursacht worden, die nicht älter als fünf Jahre sind.
In der Berichtsperiode wurden 16'780 Firmen neu im Handelsregister eingetragen. Dies seien 10% mehr als noch im Vorjahr. Dieser Boom weise auf die sehr gute wirtschaftliche Lage der Schweiz hin. Beim Geschäft mit neu gegründeten Firmen sei jedoch Vorsicht geboten, heisst es weiter.
rt/cc

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