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Bern (awp/sda) - 271'300 Personen mit AHV- oder IV-Renten haben 2009 Ergänzungsleistung erhalten - knapp drei% mehr als im Vorjahr. Für die Leistungen wurden 3,9 Mrd CHF ausgegeben - über 6% mehr als 2008.
Dies geht aus der Statistik der Ergänzungsleistungen (EL) 2009 des Bundesamtes für Sozialversicherungen hervor. Ergänzungsleistungen werden an Personen mit einer AHV- oder IV-Rente ausgerichtet, wenn sie in der Schweiz wohnen und ihr Einkommen die minimalen Lebenskosten nicht decken kann.
Gegenüber 1999 hat die Gesamtzahl der EL-Bezüger um knapp 75'000 zugenommen. Gegenüber 2008 wuchs die Zahl um 2,9%. Diese Zuwachsrate liegt etwas unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre.
Zum ersten Mal seit Langem wuchs die Zahl der IV-Bezüger mit EL weniger stark als jene der AHV-Bezüger mit EL (um 2,4 respektive 3,2%). Der Bedarf nach Ergänzungsleistungen ist aber bei den IV-Renten-Beziehenden immer noch hoch: Über 37% der IV-Rentner beziehen eine EL, 1994 waren es knapp 22%. Dagegen erhalten nur rund 12% der AHV-Bezüger in der Schweiz Ergänzungsleistungen - ein seit 15 Jahren stabiler Anteil.
Die Ausgaben der EL wuchsen 2009 um 6,1% auf 3,9 Mrd CHF. Davon waren 2,2 Mrd. Ergänzungsleistungen zur AHV und 1,7 Mrd EL zur IV.
Eine wichtige Aufgabe übernehmen die EL bei der Finanzierung eines Heimaufenthalts. Sie decken die hohen Kosten, die oft das Budget eines Rentners übersteigen. Im Jahr 2009 wohnten 65'000 Personen mit EL in einem Heim. Das waren etwa die Hälfte aller im Heim Lebenden. Der EL-Betrag für eine Person im Heim machte im Durchschnitt 2900 CHF im Monat aus, gut dreimal mehr als für EL-beziehende Personen zu Hause.

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