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Zürich (awp) - Die Schweizer Exporte wuchsen im August 2010 um einen Zehntel und die Importe sogar um einen Viertel. Dies ist allerdings teils dem zusätzlichen Arbeitstag zuzuschreiben. Während exportseitig auf bereinigter Basis die Dynamik weitgehend verloren ging, schnellten die Einfuhren infolge verstärkter Importdurchdringung und Sondereffekte in die Höhe, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mitteilte.
Die Exporte nahmen im August 2010 um 10,9% auf 14,4 Mrd CHF (real +8,6 %) zu. Arbeitstagsbereinigt reduzierte sich der Anstieg nominal auf 6,8% und real auf 4,6%. Nach einem Spitzenwert im Mai kam das auf saisonbereinigter Basis berechnete Verlaufswachstum (Vormonatsvergleich) im Juli und August praktisch zum Erliegen. Mit einem Plus um 2,1% verteuerten sich die Exportgüter im gleichen Ausmass wie im Monat zuvor, ohne die Pharmasparte war allerdings ein Preisrückgang um 2,8% zu verzeichnen (real +14,1%).
Die Importe stiegen um hohe 23,6% auf 13,9 Mrd CHF, real sogar um 24,9%. Auch arbeitstagsbereinigt wuchsen die Einfuhren mit ein Plus von 18,9% nominal und von 20,2% real deutlich. Der Importboom beruhte laut EZV teils auf einer verstärkten Importdurchdringung wichtiger Gruppen wie Energieträger, Chemie, Metalle und Maschinen sowie teils auf dem Sondereffekt "Vietnam" (Goldornamente zum Einschmelzen +560 Mio CHF). Nach einem Minus in zwei aufeinander folgenden Monaten zeigte das Trendwachstum (Vormonatsvergleich) wieder deutlich nach oben. Die Preise der Importgüter sanken um 1,1%, ohne die Pharmasparte stagnierten sie (+0,3%; real: +23,3%).
Die Handelsbilanz schloss mit einem um zwei Drittel verkleinerten Überschuss von 568 Mio CHF, laut EZV so wenig wie seit März 2009 nie mehr. Zu diesem Ergebnis leisteten die Sonderimporte aus Vietnam einen namhaften Beitrag.
uh/ps

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