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(Umgeschrieben, um Details und Analystenkommentar ergänzt)
Bern (awp) - Der Schweizer Export hat im April im Vergleich zum Vorjahr weiter an Schwung verloren. Allerdings drückten insbesondere Sonderfaktoren auf das Exportergebnis. So hatte der April einen Arbeitstag weniger als im Vorjahr. Bereinigt um diesen Faktor viel das Wachstum höher aus als im bisherigen Jahresverlauf.
In der Handelsbilanz verminderte sich der Überschuss binnen Jahresfrist um 27,3% auf 1'516 Mio CHF. Wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mitteilte, nahmen die Exporte im Berichtsmonat lediglich um 0,8% auf 16,0 Mrd CHF zu, arbeitstagsbereinigt nahmen die Ausfuhren 5,5% zu. Real stiegen die Exporte um 11,6% bzw. bereinigt um 16,7%.
Die Preise der Exportgüter reduzierten sich um markante 9,6%. Ohne die Pharmasparte betrug der Preisabschlag bei den Exporten 3,0%. Auch der hohe Exportrückgang der chemischen Industrie um 12% belastete das Ergebnis.
Die Importe weiteten sich im April um 5,1% auf 14,5 Mrd CHF aus. Arbeitstagsbereinigt betrug die Zunahme sogar 9,9%. Damit habe sich der Einfuhranstieg gegenüber den vergangenen Monaten verstärkt. Die Preise sanken um 1,0%, ohne die Pharmasparte resultierte ein Preisrückgang um 1,5%. Real betrug das Importwachstum 6,2% bzw. bereinigt 11,1%.
Von Januar bis April gerechnet hielt der Aussenhandel hingegen seinen Wachstumskurs. Die Exporte stiegen in den ersten vier Monaten um 4,6% auf 66,0 Mrd CHF (real +11,4%) und die Importe legten um 6,2% auf 59,2 Mrd zu (real +7,8%). Die Handelsbilanz verzeichnete einen Überschuss von 6,8 Mrd, ein Rückgang um 8,0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Auf der Ausfuhrseite brillierte die Uhrenindustrie mit einem Verkaufsplus von einem Fünftel. Aber auch die Lieferungen der Maschinen- und Elektronikindustrie sowie der Metallindustrie legten um je 12% zu. Schlusslicht war wie im Monatsvergleich die Chemische Industrie mit minus 3,8%. Derweil stagnierten die Exporte der Papier- und Grafische Industrie sowie der Nahrungs- und Genussmittelindustrie.
Mit Blick auf die Absatzgebiete stützten der EZV zufolge besonders die aussereuropäischen Märkte das Wachstum. Ganz vorne stand Asien mit +13,7%. Europa legte nur leicht um 1,7% zu. Hier belasteten insbesondere die Einbrüche in das Vereinigte Königreich (-11,0%), Griechenland (-11,8%) und Portugal (-13,0%).
Der Credit Suisse zufolge bestätigten die Daten für den April, dass der übergreifende positive Trend intakt bleibe. Besonders die Exportmärkte wie China und Indien hätten starke Zuwächse verzeichnet. Bei den Sektoren hätten besonders die Uhren- und die Maschinenbauindustrie überzeugt. Wie bereits in den vergangenen Monaten deute aber der Rückgang der Exportpreise auf eine nennenwerte Margenreduktion hin, da die Exporteure ihre Preise aufgrund des starken Frankens senken müssten, um keine Marktanteile zu verlieren.
dm/rt

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