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Bern (awp/sda) - Die Schweizer Exportwirtschaft ist weiter auf Erfolgskurs: Die Ausfuhren erhöhten sich im vergangenen Monat um 3,7%. Weil die Einfuhren weniger stark zunahmen, verzeichnete die Schweizer Handelsbilanz einen rekordhohen Überschuss.
Die Ausfuhren übertrafen die Einfuhren im Juli um 2,9 Mrd CHF, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mitteilte. Das ist der höchste je in einem Monat erreichte Überschuss.
Die Unternehmen konnten Waren im Wert von 16,8 Mrd CHF im Ausland absetzen. Real, also bereinigt um die Teuerung, stiegen die Exporte im Juli um 2,2%.
Deutlich stärker gewachsen sind die Ausfuhren, wenn der zusätzliche Arbeitstag im Juli des Vorjahrs berücksichtigt wird. Um diesen Faktor berücksichtigt, erhöhten sie sich im letzten Monat um 9,3%. Seit Jahresbeginn konnten die Schweizer Unternehmen 7,5% (real 5,8%) mehr Güter ausserhalb der Landesgrenzen verkaufen.
UHREN- UND METALLPRODUKTE GEFRAGT
Besonders stark zulegen konnten im Juli die Uhren- und Metallindustrie, die je knapp ein Fünftel mehr exportierten.
Hersteller von Präzisionsinstrumenten, unter anderem in der Medizinaltechnik, steigerten sich um einen Zehntel, die Maschinen- und Elektronikindustrie exportierte 8,3% mehr. Die Kunststoff- und die Textilindustrie verzeichneten ein Plus von 6,7 beziehungsweise 0,2%.
Weniger gut lief das Auslandsgeschäft der Chemischen Industrie (-0,5%), wobei dies vor allem an den Pharmaunternehmen liegt. Die Papier- und Grafische Industrie erlitt Einbussen von 3,9%, die Exporte von Nahrungs- und Genussmittel gingen um knapp 10% zurück.
Schlusslicht ist wie schon in den vergangenen Monaten die Bekleidungsindustrie, deren Produkte sich um einen Drittel schlechter absetzen liessen.
WACHSTUMSMOTOR ASIEN
Haupttreiber der Exporte ist Asien: Die Ausfuhren in diese Region stiegen im Juli um fast ein Fünftel, seit Jahresbeginn sind es 15%.
Glänzend lief das Geschäft etwa in Hongkong, wo vor allem Uhren verkauft werden (+50%), oder Singapur (+75%). Nach Nord- und Lateinamerika erhöhten sich die Ausfuhren um 6% beziehungsweise 4,3%.
Die Exporte in den mit Abstand wichtigsten Markt Europa gaben um 0,7% nach. Besonders markant war der Rückgang bei den Krisenländern Spanien und Griechenland. Die Ausfuhren in das Exportland Nummer 1, Deutschland, verringerten sich um 0,9%.
INDUSTRIE KAUFT ROHSTOFFE
Die Importe verringerten sich im Juli um 0,6% gegenüber dem Vorjahr und erreichten einen Wert von 13,89 Mrd CHF (Real +0,3%). Wird der zusätzliche Arbeitstag im Vorjahr berücksichtigt, stiegen die Einfuhren um 4,8%.
Nur Rohstoffe und Halbfabrikate wurden mehr eingeführt, vor allem Metalle, elektrische und elektronische Artikel sowie Chemikalien. Konsumgüter, Investitionsgüter und Energieträger fragte die Schweizer Wirtschaft weniger nach.
Asiatische und lateinamerikanische Unternehmen erhielten mehr Aufträge aus der Schweiz, die Importe aus den anderen Weltregionen gingen zurück.
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