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CH/FMH sieht Dialogmöglichkeit mit Bundesrat Burkhalter

Dieser Inhalt wurde am 18. November 2009 - 13:50 publiziert

Bern (awp/sda) - Für die Ärzteschaft beginnt mit Bundesrat Didier Burkhalter eine neue Epoche. Die ersten Kontakte mit ihm liessen die Möglichkeit eines Dialogs erkennen, der es erlaube, das Gesundheitssystem zusammen mit der Regierung und den Partnern weiterzuentwickeln.
Ende Oktober sei mit dem Rücktritt von Pascal Couchepin eine politische Ära zu Ende gegangen, in der sich die Fronten zwischen den Behörden und der Ärzteschaft zunehmend verhärtet hätten. Dies schreibt Jacques de Haller, Präsident der Ärztevereinigung FMH, im Editorial der neusten Ausgabe der "Schweizerischen Ärztezeitung".
Der zurückgetretene Gesundheitsminister habe es nicht nur geschafft, jede Entwicklung im Gesundheitssystem zu blockieren. Er habe auch auch alle vorgefassten Meinungen, alle möglichen Vorurteile der Ärzteschaft gegenüber der Regierung bestätigt, kritisiert der FMH-Präsident im Rückblick.
Und fährt optimistisch weiter: "Mit Didier Burkhalter beginnt eine neue Epoche, in die wir grosse Hoffnungen setzen." Es gebe viel zu tun. Der bisherige Finanzierungsmodus des Gesundheitswesens komme nämlich eindeutig an seine Grenzen; er werde derart untragbar, dass er letztlich die Versorgungsqualität gefährden werde.
"Gegenwärtig wird deutlich, wie stark die Gesetze des Marktes, des Wettbewerbs das Gesundheitssystem pervertieren." Die Lebensweise der Gesellschaft sei gegenwärtig auf die Städte ausgerichtet. Doch selbstverständlich müsse die medizinische Versorgung und vor allem die Notfallversorgung auch in der Peripherie gewährleistet bleiben, so der FMH-Präsident.

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