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Bern (awp/sda) - Die Lohnschere in der Schweiz öffne sich immer weiter, kritisiert der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB). Während Reiche immer mehr verdienten, bleibe ärmeren Menschen immer weniger zum Leben. Der SGB will diese Entwicklung auch in den kommenden Jahren bekämpfen.
Nach Abzug von Steuern, Gebühren, Wohnkosten und Krankenkassenprämien könne eine vierköpfige Familie heute 1'400 CHF weniger ausgeben pro Jahr als noch im Jahr 2000, rechneten SGB-Ökonomen aus. Demgegenüber seien die höchsten Löhne explodiert und profitierten auch noch von Steuergeschenken, hiess es am Mittwoch vor den Medien in Bern.
An der SGB-Jahresmedienkonferenz präsentierten die Gewerkschafter vier Strategien, um diese Entwicklungen zu bremsen: Im Januar beginnt die Unterschriftensammlung für die Mindestlohn-Initiative. Mit dem Volksbegehren wollen die Gewerkschafter sämtliche Löhne entweder durch einen Gesamtarbeitsvertrag oder einen gesetzlichen Mindestlohn von 22 CHF pro Stunde absichern.
Weiter will der SGB auch die Schweizer Firmen vor dem schwachen Euro schützen: Die Nationalbank müsse gezielt intervenieren, um Spekulationen mit dem Frankenkurs zu unterbinden. Für die betroffenen Firmen sei zudem ein besonderer Wechselkurs zu prüfen, fordert der SGB. Es stünden über 100'000 Arbeitsplätze auf dem Spiel.
Weiter vorantreiben will der SGB auch das Projekt AHVplus: Demnach sollen Personen, die bis 5'000 CHF verdienen, im Alter 80% davon als AHV- und Pensionskassenrenten bekommen. Das sind 20% mehr als heute. Ebenfalls im Auge behalten wollen die Gewerkschafter die laufenden Revisionen der IV, des Krankenkassenversicherungsgesetzes und der Unfallversicherung.
tp

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