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Zürich (awp) - Der PC-Markt in der Schweiz hat sich 2010 positiv entwickelt. Umsätze und Stückzahlen stiegen teils deutlich. Der Preisverfall ging im Gegensatz zu den Vorjahren stark zurück, wie die aktuelle Studie "Weissbuch 2011 - der ICT-Marktreport" zeigt. Der Boom bei Tablet-PCs und Smartphones dürfte 2011 anhalten.
Im PC-Markt erhöhte sich der Umsatz im vergangenen Jahr insgesamt um 8,5% oder 305 Mio CHF auf 3,91 Mrd CHF. Das Umsatzplus ergab sich, weil höhere Stückzahlen in allen untersuchten Segmenten Preisreduktionen mehr als ausgleichen konnten, heisst es in der am Donnerstag veröffentlichten Analyse.
Anders als in den Vorjahren nahm der Preiszerfall 2010 ab. Total gesehen lag er bei 4,9% nach 12,7% im Jahr davor. Nach wie vor lasse sich aber feststellen, dass in der Schweiz europaweit die niedrigsten durchschnittlichen Preise für vergleichbare IT-Produkte bezahlt werden müssten, schreiben die Experten.
Das Business-Segment schaffte die Trendwende. 2010 legte der Bereich laut Studie sowohl bei den Stückzahlen (+10,1%) als auch beim Umsatz (+6,0%) zu, während es 2009 zweistellig abwärts gegangen war.
Neue Produkte dürften laut "Weissbuch" weiter an Gewicht gewinnen. Der Markt für Tablet-PCs entwickelt sich erst seit der Lancierung des iPad von Apple. Gesamthaft wurden in der Schweiz 2010 rund 110'000 Geräte abgesetzt, bei einem Umsatz von rund 100 Mio CHF. Ernsthafte Konkurrenz für das iPad ging vergleichsweise spät an den Start und der Marktanteil von Apple betrug daher stattliche 92,7%.
Künftig dürfte der Wind für Apple aber rauer werden, heisst es. HP, Acer, Google, Motorola, RIM, Samsung, Toshiba, Lenovo und Asus wollen Apple die Dominanz mit rund 80 angekündigten Modellen streitig machen. Der Markt dürfte 2011 mit einem Faktor von 2,5 bis 3 wachsen, schätzen die Experten. Der weltweite Absatz soll über 46 Mio Einheiten betragen.
Die im Vorjahr noch sehr gefragten Netbooks sind ins Hintertreffen geraten, nach Stückzahlen wurden 7,8% weniger verkauft. In der Schweiz dürften vor allem die Tablet-PCs der Grund sein, ist dem "Weissbuch" zu entnehmen. Dies sei nicht unbedingt voraussehbar gewesen, denn die Prognosen für Netbooks deuteten auf einen anhaltenden Boom hin.
Im Segment der Smartphones stellten die Schweizer Mobilfunkanbieter erstmals Zahlen für die Studie zur Verfügung. Im letzten Jahr gingen insgesamt rund 4,0 Mio Handys über die Ladentheke - zu einem Preis zwischen 25 CHF und 1'100 CHF. Davon waren rund 1,5 Mio Geräte Smartphones, ein Anteil von 38%. Gut jeder Zweite entschied sich für Apples iPhone. Der Umsatz mit den hochwertigen Handys wird auf 991 Mio CHF geschätzt.
Die Smartphones zeichnen sich durch hohes Wachstum aus. Weltweit seien rund 303 Mio Smartphones abgesetzt worden, dies entspreche einer Zunahme von 75%, heisst es. Im laufenden Jahr dürften es weltweit schon 436 Mio Einheiten sein, ein Wachstum von 43,9%. Dabei soll Apple den Marktanteil überproportional steigern können, auch in der Schweiz, heisst es.
Bei den Unternehmen im Schweizer PC-Markt wackelt die dominante Stellung von HP etwas. Der Marktanteil sank dem "Weissbuch" zufolge 2010 auf 32,8% nach 35,9% im Vorjahr. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Acer (17,8%) und Apple (13,4%), die ihre Position ausbauen konnten. Dell (9,7%) und Lenovo (5,6%) sind Nummer vier und fünf.
cc/uh

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