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Zürich (awp/sda) - Eine Immobilienblase ist kein Hirngespinst: Die tiefen Zinsen und der Konkurrenzkampf der Banken im Hypothekengeschäft bergen in den nächsten Jahre durchaus Risiken, wie aus einer Studie des Raumentwicklungsbüros Fahrländer Partner und des Wirtschaftsforschungsinstituts BAK Basel hervorgeht.
In den vergangenen Jahren seien auch Haushalte an Wohneigentumskredite gelangt, die über relativ wenig Einkommen und Vermögen verfügten, schreiben die Autoren der am Mittwoch veröffentlichten "Immoprog"-Studie. Bis vor kurzem hätten die Banken diesen Bevölkerungsschichten kaum Hypotheken gewährt.
Wenn die derzeit historisch tiefen Zinsen wieder spürbar stiegen, seien wohl nicht all diese Haushalte in der Lage, ihre Hypotheken zu bedienen, warnt die Studie. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat sich jüngst veranlasst gesehen, die Banken zum Einhalten vernünftiger Belehnungsrichtlinien zu ermahnen.
Das Problem dürfte sich wenn, dann erst mittelfristig einstellen. Denn in den nächsten zwei Jahren erwarten die Prognostiker nur moderate Zinserhöhungen. Der Markt für Einfamilienhäuser und Wohneigentum werde kurzfristig keine heftigen Ausschläge zeigen.
Unter Druck geraten gemäss der Studie aber die mittleren und hohen Mieten in allen Regionen. Speziell in Neubauten seien Wohnungen oft sehr grosszügig bemessen und liessen sich daher nicht leicht vermarkten. In Städten seien die Mieten für solche Wohnung zudem inzwischen so hoch, dass sie sich nur noch wenige leisten könnten.
Gering bleibt das Angebot der besonders gefragten günstigen Wohnungen vor allem in den Grossstädten, schreiben die Autoren. Selbst bei einer abnehmenden Nachfrage würden die Mieten kaum sinken. Die Lage bleibt angespannt, am meisten betroffen ist die Stadt Zürich.
Eine grosse Zahl an Büroneubauten sorgt für ein Überangebot, so dass die Preise mittelfristig sinken dürften. Dies wird laut der "Immoprog" nicht nur in den Städten ein Problem. Auch die Verkaufsflächen würden eher billiger.

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