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CH/IV-Renten: "Unkonventionelle Lösungen statt Akten wälzen!"

Dieser Inhalt wurde am 30. April 2010 - 12:00 publiziert

Luzern (awp/sda) - Pragmatische und "vielleicht nicht immer konventionelle Lösungen" statt Aktenwälzerei empfiehlt der abtretende Präsident der IV-Stellen-Konferenz, Stefan Ritler, bei Rentenabklärungen. Ritler ist ab Samstag neuer Chef der Invalidenversicherung.
Zwei Jahre nach Inkrafttreten der 5. IV-Revision seien die IV-Stellen auf Kurs, schreibt Ritler in dem am Freitag publizierten Jahresbericht der IV-Stellen-Konferenz. Die Neurenten seien 2009 weiter zurückgegangen und betrügen mit 15'900 nur noch die Hälfte der Zahl von 2003.
Trotz dem erfreulichen Volks-Ja zur Zusatzfinanzierung vom vergangenen September bleibe die Invalidenversicherung aber unter Druck. Spätestens ab 2018 müssten die IV-Stellen die jährliche Verschuldung stoppen und die Kosten pro Jahr um eine Milliarde Franken senken.
Den IV-Stellen empfiehlt Ritler, die Positionierung als Eingliederungsversicherungen, indem sie mit den Betroffenen in Beziehung treten, statt Akten zu wälzen. "Die IV-Stellen müssen wegkommen vom langwierigen Abklären und der Illusion, damit die Komplexität der Welt erfassen zu können."
In vielen Fällen blieben die Ursachen für gesundheitliche Probleme trotz mühseliger Abklärungen unklar, schreibt Ritler weiter. So wie die IV-Stellen von den Betroffenen Flexibilität erwarten, müssten auch sie selbst nach pragmatischen und praxistauglichen Lösungen suchen, "die vielleicht nicht immer konventionell sind".
uh

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