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Zürich (awp/sda/dpa) - Die Fluggesellschaft Swiss untersucht einen Airbus A340, der am Mittwochmorgen von Tokio her in Kloten eintrifft, auf radioaktive Strahlung. Wie die Inspektion im Detail verläuft, ist noch offen. Das sagte Swiss-Mediensprecherin Sonja Ptassek auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.
Der Flieger sollte kurz nach Acht Uhr in Kloten landen. Alle 228 Plätze der Maschine dürften besetzt sein, denn die Swiss-Flüge vom Dienstag und Mittwoch von Tokio nach Zürich sind ausgebucht. Für den Flug vom kommenden Donnerstag stehen gemäss der Swiss noch freie Plätze zur Verfügung.
Die Swiss fliegt seit Anfang Woche mit einem geänderten Flugplan: Die Maschine startet statt um 13 Uhr um 18 Uhr in Kloten und legt in Hongkong einen Zwischenstopp ein. Der Rückflug von Tokio über Hongkong nach Zürich verlässt Japan um 20.40 Uhr Ortszeit. Der Flugplan gilt vorerst bis zum 26. März 2011.
Die Muttergesellschaft der Swiss, die deutsche Lufthansa, hat ihrerseits entschieden, wegen der Atomkrise nicht mehr nach Tokio zu fliegen. Sie lässt ihre Flugzeuge in Osaka und Nagoya landen. Die beiden Städte liegen weiter südlich als die Hauptstadt. Diese Entscheidung gilt gemäss einem Lufthansa-Sprecher vorderhand bis am kommenden Wochenende.
Die Lufthansa prüft seit Samstag Flieger, die aus Japan kommen, auf Radioaktivität. Die Messungen nimmt die Feuerwehr des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport im Inneren der Maschinen sowie aussen vor, bestätigte ein Lufthansa-Sprecher einen Bericht von "Spiegel Online". Bisher seien keine Auffälligkeiten festgestellt worden.
Passagiere würden nicht auf Radioaktivität untersucht, da es bisher keine bekannten Kontaminierungen gebe. In Tokio befinden sich nach wie vor Schweizer Touristen. Dazu gehören auch zwei Kunden von Hotelplan Suisse. Diese würden in den nächsten Tagen nach China weiterreisen, sagte Valentin Handschin, Mediensprecher bei Hotelplan Suisse.
Das Unternehmen steht zudem mit 23 Touristen in Kontakt, die demnächst nach Japan reisen wollten. 18 Gäste hätten ihre Buchung kostenlos annulliert und erhielten den gesamten Betrag zurückerstattet, sagte der Mediensprecher.
Bei den restlichen fünf Kunden sei noch offen, ob sie ihre Buchung annullieren wollten oder eine Alternative wählten. Als Ausweichmöglichkeit stünden beispielsweise Destinationen wie Malaysia oder Vietnam zur Verfügung.
Keine Kunden vor Ort hat Kuoni. Der Reisekonzern hätte im April mit 19 Personen in Japan eine Rundreise geplant. Diese sei für alle Teilnehmenden kostenlos annulliert worden und werde nicht durchgeführt, sagte Peter Brun, Mediensprecher bei Kuoni. Das Unternehmen suche mit den Kunden individuelle Lösungen.
Auch von TUI Suisse weilen keine Reisenden in Japan. Wer eine Reise in das Land geplant hat, kann Buchungen mit Abreise bis und mit 31. März 2011 gebührenfrei stornieren oder umbuchen. Tui Suisse beobachte die Situation in Japan weiter und verlängere diese Frist eventuell, sagte Mediensprecher Roland Schmid.
rt

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