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Zürich (awp) - Der vierteljährlich berechnete KOF-Beschäftigungsindikator hat im Juli nochmals stark zugelegt. Der Indikator erreichte im Berichtsmonat einen Wert von +11,2 Punkten, nachdem er im April noch bei +3,8 Punkten (revidiert von +2,9) gelegen hatte. Letztmals sei der Beschäftigungsindikator im 3. Quartal 2008 so hoch gelegen. Einen Zuwachs von 7,4 Punkten habe es zudem seit Publikationsbeginn im Herbst 2007 noch nie gegeben, teilt die KOF am Montag mit.
Die bereits im April verbesserte Lage am Arbeitsmarkt bestätigte sich gemäss der KOF somit im Juli nochmals deutlich. Im 4. Quartal 2010 dürften die Unternehmen in der Schweiz entsprechend wieder mehr Leute anstellen.
Eine Betrachtung nach einzelnen Branchen zeige die unterschiedlichen Geschwindigkeiten, mit der sich der Arbeitsmarkt erhole. Der Beschäftigungsindikator legte bei den Banken und den übrigen Dienstleistungen stark zu. Bei den Banken schoss der Indikator förmlich in den positiven Bereich auf über 20 Punkte und erreichte damit ein Allzeithoch, wie auch im Bereich Projektierung. Ausser beim Grosshandel lag der Beschäftigungsindikator in allen Branchen höher als im April.
Nur im Gastgewerbe liegt der Beschäftigungsindikator weiterhin im negativen Bereich. Hier ist mit einem anhaltenden Arbeitsplatzabbau zu rechnen, so die KOF weiter. In allen anderen Branchen lasse der Indikator eine Beschäftigungszunahme erwarten. Die zweite Jahreshälfte dürfte somit weitere positive Nachrichten vom Arbeitsmarkt bereithalten.
Der KOF Beschäftigungsindikator, der einen Vorlauf von einem Quartal gegenüber der Vorjahresveränderungsrate der Beschäftigung hat, erlaubt eine frühe Einschätzung der Lage auf dem Schweizer Arbeitsmarkt.
rt/cf

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