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Zürich (awp) - Die Erwartungen der Schweizer Ökonomen haben sich auf kurze Sicht etwas verbessert. Die 23 teilnehmenden Ökonomen des vierteljährlich ermittelten KOF Consensus Forecast (BEC) erwarten für 2011 neu ein Wachstum des realen Bruttoinlandproduktes um 2,2% nach einem zuvor erwarteten Anstieg um 2,0%. Für 2012 gehen sie unverändert von einem Zuwachs um 1,9% aus. Der Schweizer Franken dürfte indes stark bleiben, wie die KOF am Freitag mitteilte.
Die optimistischere Prognose für das laufende Jahr geht insbesondere auf eine höhere Schätzung des Export-Wachstums aus. Neu veranschlagen die Prognostiker ein Exportwachstum von 4,4%, nach einer Schätzung von +3,3% im März. Ebenfalls höher veranschlagt wird die Zunahme der Bau- und Ausrüstungsinvestitionen (3,8% nach 3,6%).
Die Zuversicht für 2011 finde in den Prognosen für das kommende Jahr jedoch keine lückenlose Fortsetzung. Zwar gingen die Wirtschaftsexperten unverändert von einem BIP-Wachstum von 1,9% aus, doch ihre Erwartungen für das Exportwachstum seien mit 4,1% etwas tiefer als noch im März (4,3%). Hingegen rechneten die Experten mit höheren realen Bau- und Ausrüstungsinvestitionen (2,8% nach gegenüber 2,5% im März).
Die Inflationsprognose für das laufende Jahr wurde leicht von 0,9 auf 1,0% erhöht, für 2012 liegt sie unverändert bei 1,4%. Bezüglich Prognose für die Arbeitslosenquote fällt diese für 2011 mit 3,2% etwas tiefer aus (März: 3,4%) und beträgt dann aber für 2012 nur noch 2,9% gegenüber einem März-Wert von 3,2%.
Der Aufwärtsdruck auf den Schweizer Franken wird nach Ansicht der befragten Ökonomen kurzfristig anhalten. Die Experten rechnen in drei Monaten mit einem Kurs des Frankens gegenüber dem Euro von 1,27. In den nächsten zwölf Monaten gehen sie dann von einem Kurs von 1,32 aus. Beim Wechselkurs des Frankens zum US-Dollar erwarten die Experten keine Rückkehr zur Parität. Sie prognostizieren einen Kurs von 0,88. Längerfristig dürfte der Dollar dann wieder etwas zulegen, und der Wechselkurs gemäss Expertenmeinung auf 0,93 steigen.
Die kurzfristigen Zinsen dürften in den kommenden drei Monaten rund 0,4% betragen. Bereits im März erwarteten die Experten einen Anstieg auf dieses Niveau. In einem Jahr erwarten die Auguren einen höheren Kurzfristzinssatz von 1,0% (März: 0,9%). Bei den langfristigen Zinsen sehen die Experten ebenfalls einen Anstieg - und zwar auf 2,0% in drei Monaten und 2,4% in zwölf Monaten. Die Prognosen vom März wurden damit etwas nach oben korrigiert.
Die Experten erwarten kurzfristig eine verhalten positive Entwicklung der Schweizer Börse. In drei Monaten rechnen sie unverändert mit einem SPI-Index von über 6000 Punkten. Längerfristig sind die Erwartungen etwas zuversichtlicher. In den kommenden zwölf Monaten dürfte der Index laut Expertenmeinung auf rund 6'400 Punkte ansteigen.
ra/cc

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