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CH/Krankenversicherung: Gesundheitsdirektoren für Abschaffung der Kinderprämien

Dieser Inhalt wurde am 28. Mai 2010 - 21:44 publiziert

Altdorf (awp/sda) - Die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) kann sich mit der Abschaffung der Krankenkassenprämien für Kinder anfreunden. Dazu müssten aber die Rabatte für Erwachsene bei hohen Franchisen reduziert werden, teilte sie nach ihrer Sitzung am Freitag in Altdorf mit.
Die 26 Gesundheitsdirektoren hätten sich einstimmig auf diese Position geeinigt, sagte ihr Präsident Pierre-Yves Maillard vor den Medien. Die Abschaffung der Krankenkassenprämien für Kinder war bereits in verschiedenen Vorstössen im eidgenössischen Parlament gefordert worden.
Zudem sprachen sich die Gesundheitsdirektoren dafür aus, dass die Kantone mit verschiedenen Krankenkassenmodellen experimentieren dürfen. Dazu gehören etwa Einheitskassen-Modelle auf kantonaler oder regionaler Ebene. Diese Möglichkeiten sehe das Krankenversicherungsgesetz vor, wenn die bereits ergriffenen Massnahmen die Kosten nicht schnell genug dämpfen würden.
Bei der Spitalfinanzierung möchten die Gesundheitsdirektoren in Zukunft auch Einfluss auf die ambulante Pflege nehmen können. Dazu fassen sie eine paritätische Kostenaufteilung zwischen Kantonen und Kassen für alle Arten von Spitalleistungen ins Auge.
rt

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