Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bern (awp/sda) - Die SRG-Radios berichten zwar vielfältig aus dem Ausland, der Schweiz oder der eigenen Sprachregion. Den Blick über die Sprachgrenzen hinweg wagen die Journalistinnen und Journalisten der öffentlich-rechtlichen Sender jedoch nur selten.
Zu diesem Schluss kommt eine am Dienstag veröffentlichte Analyse der SRG-Radioprogramme im Auftrag des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM). Demnach widmen DRS 1, DRS 2, DRS 3 und La Première von Radio Suisse Romande höchstens vier Prozent ihrer Sendezeit einer anderen Sprachregion, was in der Studie als "ungenügend" bezeichnet wird. Bei Radio Rumantsch und Rete Uno liegt der Anteil dagegen bei rund einem Fünftel respektive einem Siebtel der Sendezeit.
Darüber hinaus stellt die Analyse den SRG-Programmen gute Noten aus. Die Berichterstattung über das politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche, sportliche und kulturelle Geschehen sei vielfältig, heisst es.
Die Programmstruktur sei aber sehr unterschiedlich: La Première hat einen Wortanteil von über 60 Prozent der Sendezeit, DRS 1, DRS 2 und Rete Uno senden immerhin noch mehr als ein Drittel informative Beiträge. Bei Radio Rumantsch beträgt dieser Anteil rund ein Viertel, bei DRS 3 rund ein Sechstel der Sendezeit.
Auch inhaltlich gewichten die Redaktionen unterschiedlich: Während bei DRS 1 politische Themen dominieren, sind es bei DRS 2 und La Première Kultur und Gesellschaft. Schweizer Kultur steht bei DRS 2 jedoch nicht hoch im Kurs: Das Programm widmet ihr nur gerade ein Prozent der Sendezeit in den Informationsbeiträgen.
DRS 3 und Radio Rumantsch setzen Schwerpunkte bei Politik und Gesellschaft, Rete Uno bei Politik, Kultur und Gesellschaft. Wie DRS 3 zeichnet sich das italienischsprachige Programm durch einen beachtlichen Anteil an Sportinformation aus.
Positiv vermerkt die Analyse die aufwändigen journalistischen Formen aller untersuchten SRG-Programme, etwa Studiogespräche und Interviews. Das führe zu einem vielfältigen Erscheinungsbild, was dem Publikum beim Einordnen der Ereignisse helfe.
Die Analyse der SRG-Programme wurde Ende März und Anfang April 2009 von einer Forschungsgemeinschaft unter der Leitung des Kilchberger Instituts Publicom durchgeführt.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???