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Bern (awp/sda) - Exporte von Butter und weiteren Produkten werden finanziell gestützt. Die Delegierten der Branchenorganisation (BO) Milch haben am Dienstag in Bern dem neuen Fonds Marktentlastung zugestimmt. Auch die anderen Vorschläge zur Stabilisierung des Milchmarktes wurden genehmigt.
Mit den Mitteln des Fonds werden beim Export von Butter und anderen fetthaltigen Produkten 80 Prozent der Differenz zwischen dem inländischen Preis und dem Weltmarktpreis abgegolten, wie die BO Milch mitteilte.
Finanziert wird der Fonds mit 1 Rappen pro Kilogramm Milch, welcher von sämtlichen Milchproduzenten zu bezahlen sein wird. Weil die Milchverarbeiter diese Beteiligung auf die Konsumenten abwälzen würden, müssen sie sich nicht daran beteiligen. Dafür erhalten die Produzenten mehr Mitsprache bei der Verwendung dieser Gelder.
"Turbo-Melker" werden stärker zur Kasse gebeten
Zusätzlich zu diesen Abgaben bezahlen die Milchproduzenten weitere 4 Rappen für jedes Kilo Milch, das gegenüber den Mengen des Milchjahres 2008/2009 zusätzlich produziert wurde.
Die am Donnerstag verabschiedeten Massnahmen sind der jüngste Versuch, Ordnung in den Milchmarkt zu bringen. Auf die Aufhebung der Milchkontingentierung vor zwei Jahren hatten viele Bauern mit Mehrproduktion reagiert. Das führte dazu, dass die Preise sanken und der Butterberg wuchs. Letztes Jahr erreichten die Butterlager zeitweise 10'000 Tonnen.
Der tiefe Milchpreis hatte auch zur Folge, dass immer mehr Kühe zur Schlachtbank geführt wurden. Letzten Januar wurden über 20 Prozent mehr Kühe geschlachtet als im Januar 2010.
Die BO Milch ist eine gemeinsame Plattform der Milchwirtschaft. Mitglieder sind rund 50 regionale und nationale Organisationen der Milchproduzenten und der Milchverarbeiter sowie Einzelfirmen der Industrie und des Detailhandels mit über 95 Prozent der Schweizer Milchmenge.
ps

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