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Bern (awp/sda) - Schweizer Bauern haben 2009 weniger gemolken als im Vorjahr, nämlich 3,415 Mio Tonnen Milch. Das sind 0,2% weniger als 2008. Immer weniger Höfe halten Milchkühe - pro Tag gaben zwei Milchbauern endgültig auf.
Im Durchschnitt haben die Milchbetriebe 121'648 kg Milch abgeliefert. Dies geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Statistik 2009 der TSM Treuhand GmbH hervor. 733 Höfe mit Milchkühen - ziemlich genau zwei pro Tag - gaben die Milchproduktion endgültig auf. Damit setzten noch 27'016 Betriebe auf Milchwirtschaft.
Der grösste Teil (42 Prozent) der 3,415 Mio Tonnen Milch wurde zu Käse verarbeitet. Von einem "Allzeithoch" spricht die Branche in Bezug auf die Butter: Mit 47'895 Tonnen wurden 2009 wiederum rund 5% mehr Butter produziert als im bisherigen Rekordjahr 2008.
Dies deshalb, weil generell viel Milch auf den Markt floss, diese tendenziell gehaltvoller wird und weil laut TSM Treuhand mit der Standardisierung der Vollmilch im Jahr 2008 ein Trend zur Konsummilch mit tiefem Fettgehalt eingeläutet worden ist.
Der Bundesrat will den Butterberg nun aber loswerden und hat an seiner Sitzung vom (gestrigen) Mittwoch folgendes beschlossen: Um den Berg abzubauen, müssen Butterhersteller von Mai bis August 2010 und Milchproduzenten bis Ende April Beiträge zahlen.
Zudem hat der Bundesrat das dreistufige Modell mit Vertrags-, Börsen- und Abräumungsmilch bis Ende Jahr für verbindlich erklärt. Es soll verhindern, dass der Milchpreis ungebremst sinkt, weil die Landwirte immer mehr und immer günstigere Milch auf den Markt schütten.
Die grosse Milchmenge hat der Schweiz 2009 neben dem Butter- auch einen Magermilchpulverberg beschert: Mit knapp 37'000 Tonnen wurden fast 10'000 Tonnen mehr Milchpulver hergestellt als im Vorjahr.
tp

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