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Bern (awp/sda) - Der Bundesrat muss prüfen, wie der Anteil der Frauen in den technischen, mathematischen und naturwissenschaftlichen Ausbildungsgängen der Mittelschulen erhöht werden könnte. Der Nationalrat hat ein Postulat aus den Reihen der SP mit 102 zu 68 Stimmen bei 3 Enthaltungen angenommen.
Margret Kiener Nellen (SP/BE) hatte darauf hingewiesen, dass die Schweiz im internationalen Vergleich schlecht dastehe. An Mittelschulen liege der Frauenanteil in naturwissenschaftlichen und technischen Ausbildungsgängen bei nur gerade 11 Prozent. Auch bei den Hochschulabschlüssen sei die Quote niedrig. Nur Japan habe eine tiefere Quote, sogar die arabischen Länder hätten eine höhere.
Für die Mathematikerin Hildegard Fässler (SP/SG) beginnt das Problem bereits in den Schulbüchern. Die Berufe würden dort nach wie vor in den alten Schablonen dargestellt, kritisierte sie.
Toni Bortoluzzi (SVP/ZH) erwiderte, die unterschiedliche Wahl der Geschlechter sei eine Tatsache, ein Missstand sei nicht zu erkennen. "Der Zimmermann ist nun mal in der Regel ein Mann und keine Frau", konstatierte der Schreiner.
Der Bundesrat hatte sich nicht gegen den Auftrag gewehrt: Er ist bereits dabei, einen Bericht zu erarbeiten. Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann stellte fest, es sei tatsächlich in manchen Sparten nicht einfach, weibliche Fachkräfte zu finden. "Ein paar Bemühungen sind notwendig."

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