Navigation

CH/Neue EU-Sicherheitsmassnahmen an Flughäfen - Schweiz zieht mit

Dieser Inhalt wurde am 29. April 2010 - 15:50 publiziert

Brüssel (awp/sda) - In der Europäischen Union (EU) sind am Donnerstag die aufdatierten Schutzmassnahmen im Flugverkehr in Kraft getreten. Die Schweiz hat die Regelungen ebenfalls übernommen. Flüssigkeiten im Handgepäck werden spätestens Ende April 2013 wieder zugelassen.
Ursprünglich hätte das Verbot bereits jetzt aufgehoben werden sollen. Da sich aber die Einführung der Scanner zur Entdeckung von Flüssigkeiten im Gepäck verzögert, wird das Verbot noch drei Jahre bestehen bleiben, wie die EU-Kommission am Donnerstag mitteilte.
Damit weicht die Kommission leicht von ihrem Fahrplan ab, den sie im Oktober letzten Jahres vorgestellt hatte. Damals wurde eine flächendeckende Einführung der neuen Scanner-Technologie erst für 2014 in Aussicht gestellt. Im Moment werden sie an verschiedenen grossen Flughäfen in der EU getestet.
Als erster Schritt hin Richtung Aufhebung können spätestens ab dem 29. April 2011 flüssige Güter aus Duty-Free-Shops in Drittländern in versiegelten Plastiksäcken wieder an Bord genommen werden.
Laut dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) war dies bisher nur für Transit-Passagiere aus Singapur und Kroatien möglich. Neu können auch Personen aus den USA und Kanada mit den so verpackten Flüssigkeiten durch die Flughäfen der EU und der Schweiz reisen.
Das bilaterale Luftverkehrsabkommen zwischen der Schweiz und der EU wird regelmässig an die Rechtsentwicklungen in der EU angepasst. Die jetzt in Kraft getretenen angepassten EU-Veordnungen wurden am 7. April in Brüssel im zuständigen gemischten Ausschuss diskutiert. Mit der Übernahme der Regelungen sind Schweizer Flugpassagiere weiterhin den EU-Bürgerinnen und -Bürger gleich gestellt.
Die EU-Kommission will mit den neuen Regeln die Sicherheitschecks an den Flughäfen für die Passagiere vereinfachen und harmonisieren. Die Umsetzung der Massnahmen werden von der EU-Kommission mit Stichproben und -kontrollen überwacht.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?