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Bern (awp/sda) - Der öffentliche Verkehr setzt um, was er schon lange angekündigt hat: Die Billettpreise steigen. Dieses Jahr werden vor allem die Nutzerinnen und Nutzer von General-Abos sowie 1.-Klasse-Passagiere zur Kasse gebeten.
Empfindlich trifft es die Jungen: Das Abonnement Gleis 7, das jungen Menschen bis 25 Jahren die freie Fahrt zwischen 19 Uhr abends und 5 Uhr morgens ermöglicht, wird um 30% teurer. Es kostet ab Dezember 129 Franken statt wie bisher 99, teilten der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und die SBB am Dienstag mit. Beim Gleis 7 sei dies die erste Preiserhöhung seit über 10 Jahren.
Teurer werden aber auch die beliebten Gemeindetageskarten. Weil die Erträge nur gut einen Drittel der Kosten decken, erhöht die SBB den Preis um 8,8%.
Der öffentliche Verkehr erhöht die Preise auf den 11. Dezember 2011 punktuell. So steigen die Tarife beim 1.-Klasse-GA-Sortiment um durchschnittlich 4,3%. Und 1.-Klasse-Billette werden um durchschnittlich 3% teurer.
"Die Erhöhungen erfolgen nach dem Verursacherprinzip", schreiben VöV und SBB. Sie erfolgten dort, wo die der Kostendeckungsgrad ungenügend sei. Dies sei bei der 1. Klasse besonders der Fall. So können die 1.-Klasse-Passagiere gebührenfrei Geld wechseln, günstiger Velos und Autos mieten oder billiger das Mobility-Angebot nutzen.
Das GA der 2. Klasse wird durchschnittlich um 1,7% teurer. Tiefer in die Tasche greifen müssen Nutzerinnen und Nutzer von Familien-Partner-GA - sie müssen in der 1. Klasse 5,2% und in der 2. Klassen 4,3% mehr bezahlen.
Das 1.-Klasse-GA für Senioren verteuert sich um 5%, dasjenige der 2. Klasse um 3,9%. Das GA Junior und das GA für Studierende wird in der 2. Klasse um 2,9% teurer.
Der VöV und die SBB erinnern daran, dass sich alle an der Finanzierung der steigenden Kosten des öffentlichen Verkehrs beteiligen müssen: Die öffentliche Hand, die Kunden und Kundinnen und auch die Transportunternehmen selbst, indem sie effizienter werden.
SBB-Chef Andreas Meyer sprach in den vergangenen Monaten immer wieder davon, dass die Billettpreise jährlich um durchschnittlich 3% ansteigen müssten. Die nun angekündigte durchschnittliche Preiserhöhung beträgt laut Communiqué 1,5% - bei einer erwarteten Teuerung von 1%.
rt

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