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Bern (awp/sda) - Die Zahl der Pauschalbesteuerten ist in der Schweiz 2010 weiterhin gestiegen, aber langsamer als in früheren Jahren. Das zeigt eine Umfrage der kantonalen Finanzdirektoren. Auch der Ertrag aus pauschalen Besteuerungen hat langsamer zugenommen.
Per Ende 2010 gab es insgesamt 5445 nach Aufwand oder pauschal Besteuerte. Das waren 8,8% mehr als 2008, wie die Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (FDK) am Dienstag auf Grund einer Erhebung mitteilte. Zwischen 2006 und 2008 hatte die Zunahme noch mehr als 20% betragen.
Der Ertrag der Pauschalbesteuerungen stieg zwischen 2008 und 2010 um 15,6% auf 668 Mio CHF. Auch hier verlangsamte sich das Wachstum: Zwischen 2006 und 2008 hatte der Ertrag aus den Besteuerungen nach Aufwand noch um 47,5% zugenommen.
Zugenommen hat auch der Ertrag pro besteuerte Person: Lieferte jede von ihnen 2006 im Mittel noch 94'549 CHF ab, waren es 2010 122'681 CHF. Die tiefste abgelieferte Steuer belief sich im vergangenen Jahr auf 10'000 CHF, die höchste auf knapp 12 Mio, nämlich 11'969'000 CHF.
Die Pauschalbesteuerung ist umstritten: 2009 schaffte der Kanton Zürich die Pauschalbesteuerung ab, nachdem die Stimmberechtigten eine entsprechende Volksinitiative gutgeheissen hatten.
In weiteren Kantonen sind Initiativen mit dem selben Anliegen hängig, und auf Bundesebene sammelt die Alternative Linke seit Mitte April Unterschriften. Ihre Volksinitiative trägt den Titel "Schluss mit Steuerprivilegien für Millionäre (Abschaffung der Pauschalbesteuerung)".
Der Bundesrat und die Finanzdirektorenkonferenz wollen die Pauschalbesteuerung nicht abschaffen, aber reformieren. Ein Gesetzesvorschlag des Bundesrates befand sich bis Dezember 2010 in der Vernehmlassung.
dl

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