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Liestal/Basel (awp/sda) - Für die Schweizer Windbranche ist 2010 ein Rekordjahr. Die Turbinen dürften 74 Mio Kilowattstunden Strom geliefert haben, genug für die 21'000 Haushalte in den Städten Delsberg und Neuenburg. Die Produktionskapazitäten stiegen um 150% auf 42 Megawatt.
Die Steigerung der erwarteten Stromproduktion kam dank des Ausbaus der Anlagen auf dem Mont-Crosin BE, Gütsch UR und Le Peuchapatte JU zustande, wie Suisse Eole, die Vereinigung zur Förderung der Windenergie in der Schweiz, am Dienstag mitteilte. Anfang 2011 waren 28 grosse Windturbinen installiert.
Die einheimische Windenergieproduktion erfüllt damit das Zwischenziel von EnergieSchweiz, dem Programm zur Förderung erneuerbarer Energien. Suisse Eole erwartet in den kommenden zehn Jahren eine Verzehnfachung der Windenergieproduktion. Das würde dann für 200'000 Haushalte reichen, mehr als die Stadt Zürich hat.
Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) hält die gültigen Reglementierungen für Windkraft-Anlagen für ungenügend, wie sie in einem Communiqué schreibt. Sie basierten auf zu kleinen Anlage-Typen. Zwischen Grosswindkraftanlagen und Wohnhäusern müssten mindestens 1000 Meter Distanz liegen, fordert sie.
Vor allem wegen der Lärmbelastung der Anwohner genügten die heute vorgeschriebenen 300 Meter Abstand nicht. Die Windräder in Le Peuchapatte und in St. Brais in den jurassischen Freibergen befänden sich deutlich zu nahe an Wohngebieten. Diese Anlagen müssten saniert und falls nötig auch abgebaut werden.
dl

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