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Bern (awp/sda) - Die Volksinitiative "6 Wochen Ferien für alle" hat unter der Bundeshauskuppel keine Chance: Nachdem Bundesrat und Nationalrat die Initiative des Gewerkschaftsdachverbandes Travail.Suisse abgelehnt haben, sagt nun auch die Wirtschaftskommission des Ständerats Nein.
Mit 8 zu 3 Stimmen empfiehlt sie ihrem Rat, die Initiative Volk und Ständen zur Ablehnung zu empfehlen. Die Wirtschaftskommission (WAK) sei sich der Vorteile längerer Ferien und der Förderung guter Arbeitsbedingungen durchaus bewusst, teilten die Parlamentsdienste am Dienstag mit. Die Mehrheit der WAK sei aber der Meinung, dass eine grosszügigere Ferienregelung nicht in die Verfassung gehöre.
Nein sagt die Kommission unter anderem auch wegen dem derzeit starken Franken, der die Produktion hierzulande bereits stark verteuere. Mehr gesetzlich vorgeschriebene Ferien würden die Lage noch verschärfen. Ausserdem sei mit zusätzlichen Ferientagen der Arbeitsüberlastung nicht beizukommen.
Eine Minderheit will die Initiative annehmen. Sie begründet ihre Haltung mit den durch die hohe Arbeitsbelastung verursachten Gesundheitskosten. Ausserdem gebe es einen Rückstand bei der Anpassung der Löhne an die in der Schweiz besonders hohe Arbeitsproduktivität.

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