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Zürich (awp/sda) - Die Finanzierungssituation der Schweizer Pensionskassen hat sich im zweiten Quartal verschlechtert, der Deckungsgrad ist wieder unter 100% gesunken. Per Ende Juni sank die durchschnittliche, vermögensgewichtete Deckung der schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen auf 97,9% nach 100,5% Ende März, wie der am Donnerstag veröffentlichte Swisscanto Pensionskassen-Monitor zeigt. Für das erste Halbjahr ergibt sich ein Rückgang um 0,9 Prozentpunkte.
Die seit dem zweiten Quartal 2009 anhaltende Erhöhung respektive Verbesserung des Deckungsbeitrags sei somit im zweiten Quartal 2010 unterbrochen worden, schreibt Swisscanto weiter. Bei den privat-rechtlichen reduzierte sich der Deckungsgrad um 2,8 Prozentpunkte auf 103,8%. Die öffentlich-rechtlichen Kassen weisen einen Rückgang um 2,5 Punkte auf 91,2% aus, und liegen weiterhin in einer Unterdeckung.
Im laufenden Jahr konnten die befragten 419 Vorsorgeeinrichtungen mit ihrem Vermögen von insgesamt rund 400 Mrd CHF eine durchschnittliche, vermögensgewichtete Rendite von lediglich 0,2% erzielen. Das angespannte Marktumfeld habe im zweiten Quartal zu einer negativen Performanceentwicklung bei den Vorsorgeeinrichtungen geführt und somit die Verbesserung der Deckungsgradsituation im ersten Quartal wieder rückgängig gemacht, heisst es weiter.
Insgesamt befindet sich per 30. Juni 2010 noch rund ein Viertel aller erfassten Pensionskassen in Unterdeckung. Bei den öffentlich-rechtlichen sind es 70%, bei den privat-rechtlichen 20%.
mk/cc

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