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Zürich (awp/sda) - Die Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie ist einer der ältesten Industriezweige des Landes. Wichtigste Faktoren für den Weiterbestand sind Kreativität und Innovation. International erfolgreich sind Firmen mit Nischen- und Spezialprodukten.
Beispielhaft ist etwa die Création Baumann AG in Langenthal BE, sagte Max Hungerbühler, Präsident des Textilverbands Schweiz (TVS) am Freitag in Zürich. Das Unternehmen hat sich auf interessante Nischenmärkte spezialisiert.
So hat das Unternehmen bereits spezielle Stoffe entwickelt, mit denen Akustiker die Schallabsorption in Räumen genau berechnen können. Neuestes Produkt sind Stoffe für Museen, die wichtige konservatorische Kriterien erfüllen, etwa bezüglich des pH-Werts, oder der Auswirkungen auf die Korrosion von Ausstellungsstücken.
Auf soziale Unternehmensverantwortung setzt die Mammut Sport Group AG in Seon (AG). Alle Produzenten in den Schwellen- und Entwicklungsländern, die mit Mammut zusammenarbeiten, müssen sich zu einem Verhaltenskodex verpflichten, der faire Arbeitsbedingungen gewährleistet. Die Clean Clothes Campaign (CCC) hat Mammut dafür als einen der vier weltweiten Vorreiter in diesem Bereich ausgezeichnet.
Weil bei Stoffen meist eine Mindestmenge von mehreren hundert Metern abgenommen werden muss, haben Ateliers, Theater oder Private nur schwer Zugang zu Schweizer Stoffen. Abhilfe schafft hier nun die Swiss Textile Atelier Collection (S.T.A.C), die mehr als 270 Stoffe in 1250 Ausführungen von 26 Textilfabrikanten umfasst, die auch in Kleinmengen zu haben sind.
In wesentlich grösseren Dimensionen denken dagegen die Hersteller von Produkten für textile Architektur, wie die Jakob AG oder die Ferrari Gruppe, die ebenfalls im TVS vertreten sind.
So hat der traditionelle Seilhersteller Jakob AG seine Produkte weiterentwickelt zu "Webnet" einer Netzstruktur, bei der Edelstahlseile mit Edelstahlhülsen zu einem Netz mit individueller Maschenweite verarbeitet werden. Diese werden als Sicherungsnetze an Parkhäusern, als Schattendächer, Geländerfüllungen oder Zoogehege verwendet.
Aus den beschichteten Polyester-Geweben der Ferrari Gruppe, die rezyklierbar sind, entstanden unter anderem das Event-Zelt auf der Rigi, der deutsche Pavillon auf der Expo 02, das Dach des Fussballstadions in Frankfurt am Main oder auch textile Gebäudefassaden. Garnherstellung, Weberei und Beschichtung gehen dabei in dem Unternehmen Hand in Hand.
cf

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