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Bern (awp/sda) - Die angelaufene Sommersaison dürfte den Schweizer Hoteliers keine Freudentränen entlocken. Der starke Franken belastet die Konkurrenzfähigkeit der hiesigen Tourismusindustrie weiterhin. Die Zahl der Hotelübernachtungen dürfte um 1,3% abnehmen.
Die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland dürften zwischen Mai und Oktober um 2,6% zurückgehen, prognostizierte das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Freitag aufgrund von Erhebungen des Forschungsinstituts BAK Basel.
Vor allem aus den traditionellen westeuropäischen Märkten, den USA und aus Japan ist ein deutlicher Rückgang zu befürchten. Weiterhin dynamisch dürfte dagegen die Nachfrage aus den asiatischen Ländern ausser Japan sein.
Auch die Binnennachfrage dürfte um 0,6% steigen und damit beim Auswetzen der Scharte helfen. Damit präsentiert sich die Lage im Sommer ähnlich wie in der Wintersaison.
Das SECO prognostiziert, dass 2012 das Gröbste überstanden sein wird und der Schweizer Tourismus wieder nachhaltig auf den Wachstumspfad zurückkehrt. Zwar dürfte die Frankenstärke die Nachfrage weiter drücken, die Talsohle sollte aber durchschritten sein.
In allen Regionen seien leichte Wachstumsraten zu erwarten. Die Zunahme der Hotelübernachtungen schätzt BAK Basel auf 1,1%. 2013 dürfte dank Nachholeffekten nach vier eher mageren Jahren ein Wachstum von 2,9% drinliegen.

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