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Bern (awp/sda) - Angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit fordert der Arbeitnehmerdachverband Travail.Suisse Sofortmassnahmen in der Arbeitslosenversicherung. Die Bezugsdauer der Taggelder solle erhöht, die Weiterbildung der Arbeitslosen verbessert werden.
Die Organisation präsentierte am Donnerstag in Bern entsprechende Sofortmassnahmen - dies im Hinblick auf die Sondersession des Parlaments zum Problem der Arbeitslosigkeit.
Um Arbeitnemende besser vor den Folgen der Arbeitslosigkeit zu schützen, fordert sie eine Verlängerung der Bezugsdauer für Arbeitslosen-Taggelder auf 520 Tage - derzeit sind es 400. Ausserdem sollen Erwerbslose ab 63 Jahren von der Pflicht der Stellensuche befreit werden.
Schlecht ausgebildete Personen seien besonders von der Arbeitslosigkeit betroffen - rund ein Drittel der derzeit 180'000 Arbeitslosen hätten keine abgeschlossene Grundausbildung. Daher sollte die Arbeitslosenversicherung vermehrt Weiterbildungsmöglichkeiten für Erwerbslose anbieten.
Auf diese Weise sollten auch Unternehmen dazu gebracht werden, beim nächsten Aufschwung (weitergebildete) Erwerbslose anzustellen, statt sich im Ausland nach qualifizierten Arbeitnehmern umzusehen, schreibt der Verband.
Ganz allgemein müssten erwerbslose Personen in der Schweiz gegenüber Arbeitnehmenden aus dem Ausland gezielt gestärkt werden. Dazu brauche es Anreize für die Unternehmen, erwerbslose Personen anzustellen, fordert Travail.Suisse. Die beiden Vizepräsidenten der Organisation, Meinrado Robbiani und Josiane Aubert, haben zu diesen Vorschlägen parlamentarische Vorstösse ausgearbeitet.
Travail.Suisse hatte bereits am Mittwoch angekündigt, das Referendum gegen die vierte Revision des Arbeitslosengesetzes zu ergreifen - falls das Parlament die Vorlage nicht verbessere. In den Augen der Arbeitnehmer ist die Revision "ungerecht und unseriös". Das Referendum angedroht haben auch der Schweizerische Gewerkschaftsbund und die Gewerkschaft Unia.
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