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Zürich (awp) - Die Ökonomen der UBS halten an ihrer Prognose für das Bruttoinland-Produkt (BIP) im laufenden Jahr und für 2011 fest. Sie rechnen für 2010 somit weiterhin mit einem realen BIP-Wachstum von 2,5% und für 2011 mit einer Zuwachsrate von 2,1%. Im Weiteren wird erwartet, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) im September ihre Geldpolitik straffen wird, um die Binnenkonjunktur und den Immobilienmarkt zu bremsen, teilt die Grossbank am Mittwoch mit.
Der UBS-Konjunkturindikator bestätige die positive Einschätzung der Grossbank und zeige für das dritte Quartal weiter aufwärts. Das Trendbarometer für das Schweizer BIP lasse auf ein Wachstum von 2,0% und 2,5% im zweiten und im dritten Quartal schliessen.
Im Zuge des wirtschaftlichen Wachstums entwickle sich auch der Arbeitsmarkt "sehr erfreulich", so die Mitteilung weiter. Für das laufende Jahr geht so das UBS Wealth Management Research (WMR) von einer durchschnittlichen Arbeitslosenrate von 3,9% aus und für das nächste Jahr von 3,4%. Die durchschnittliche Inflationsrate dürfte im laufenden Jahr 1,0% erreichen und im nächsten Jahr auf 1,5% ansteigen.
Die Stärke der Binnenwirtschaft stelle die SNB vor ein Dilemma. Für eine nachhaltiges Wachstum würden die Binnenwirtschaft und der Immobilienmarkt höhere Zinsen benötigen, die Exporteure einen schwächeren Franken. Diese beiden Ansprüche sind unvereinbar. Zur Vermeidung von Inflation und zur Beruhigung des Immobilienmarktes werde die SNB die Geldpolitik straffen müssen, so das WMR.
Die quartalsweise durchgeführte Unternehmensbefragung zeigt gemäss WMR eine dynamische Erholung in der Schweizer Industrie im zweiten Quartal. Auftragseingänge, Umsätze, Produktion aber auch Erträge konnten im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Der Personalabbau wurde gestoppt.
Auch die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie) hat im zweiten Quartal 2010 gemäss der Grossbank gut abgeschnitten. Die Auftragseingänge legten zu. Produktion, Umsatz und Gewinn waren höher als noch vor einem Jahr, und bei unveränderten Fertigwarenlagern stieg der Arbeitsvorrat an. Die Umfrageteilnehmer aus der Maschinenindustrie erwarten, im dritten Quartal den Personalabbau zu stoppen. Der Ausblick ins Sommerquartal ist relativ ungetrübt, sowohl in der Maschinen-, Elektround Metallbranche wie auch in der Industrie insgesamt, heisst es weiter. Allerdings würden viele Umfrageteilnehmer ein weiteres Erstarken des Schweizer Franken fürchten.
Der Dienstleistungssektor bewege sich gemäss Quartalsumfrage auf gedämpftem Wachstumskurs. Die Erholung falle hier wohl weniger rasant aus als im Industriesektor, da die Dienstleister weniger stark von der Rezession betroffen waren als die Industrieunternehmen, so die Ergebnisse der Umfrage.
rt/ra

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