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Luzern (awp/sda) - In der obligatorischen Unfallversicherung haben die Unfälle im 2009 gegenüber dem Vorjahr erneut zugenommen. Die Zahl stieg um 1,4% auf 772'000. Und in der Freizeit geschahen so viele Unfälle wie noch nie seit der Einführung der obligatorischen Unfallversicherung.
Insgesamt wurden 498'000 Freizeitfunfälle gemeldet. Das sind 3,3% mehr als im 2008 und somit ein Rekord, wie die Sammelstelle für die Statistik der Unfallversicherung (SSUV) am Donnerstag mitteilte.
Auch im vergangenen Jahr beeinflusste das Wetter die Zahl der Freizeitunfälle. Vor allem die guten Bedingungen für Wintersportaktivitäten hatten einen nicht unerheblichen Einfluss.
Im Gegensatz zu den Freizeitunfällen nahm die Zahl der Berufsunfälle von 269'000 auf 258'000 ab. Der Rückgang ist auf die Entwicklung im Produktionssektor zurückzuführen. In der Metallindustrie und im Maschinenbau sind die Berufsunfälle um mehr als 15% zurückgegangen.
Ursache dafür sei hauptsächlich die abnehmende Beschäftigung in diesen Branchen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die vielerorts angemeldete Kurzarbeit führte dazu, dass bei gleichbleibender Zahl von versicherten Personen die Expositionszeit für Berufsunfälle abnahm, für Freizeitunfälle hingegen stieg.
Wegen der anhaltenden Rezession in vielen Branchen nahm auch die Zahl der Unfälle von Arbeitslosen und Stellensuchenden gegenüber dem Vorjahr massiv zu. Und zwar um 32% auf 15'500.
Auffallend ist, dass mehr Frauen Versicherungsleistungen beziehen. So ist der Zuwachs bei den Frauen (+5%) deutlich höher als bei den Männern (+2,3%). Dieser Zuwachs hängt mit der Entwicklung der Erwerbstätigkeit zusammen.
uh

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