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Zürich (awp/sda) - Der Forschungs- und Entwicklungsstandort Schweiz ist gefährdet, weil die Unternehmen nicht genug Fachkräfte finden. Gemäss einer Umfrage des Wirtschaftsberatungsunternehmens Ernst & Young (E&Y) klagt jeder fünfte Manager über erheblichen Fachkräftemangel.
43% der Firmen am Standort Schweiz betrachten die aktuelle Verfügbarkeit von Spezialisten als "kritisch". Vom Engpass seien insbesondere kleinere Unternehmen betroffen, schreibt E&Y am Mittwoch. Ein massiver Fachkräftemangel drohe für die Schweiz als Land ohne natürliche Ressourcen zu einem Innovationshemmnis zu werden.
Die Mehrheit (54%) der befragten Unternehmen mit Sitz in der Schweiz sieht den Mangel an Spezialisten vor allem im Bereich Forschung und Entwicklung. Immer mehr Firmen greifen daher auf Fachkräfte aus dem Ausland zurück.
Dabei sind Spezialisten aus Deutschland auf der Beliebtheitsskala ganz weit oben und übertreffen sogar die Schweizer: Ganze 84% der Manager geben an, unter anderem am liebsten in Deutschland zu rekrutieren. Nur 70% suchen unter anderem zuerst in der Schweiz.
Für die meisten befragten Manager (58%) ist die Schweiz zwar offen für Zukunftstechnologien. Gleichzeitig ist sie für gut zwei Drittel (67%) der Manager jedoch zu wenig tolerant gegenüber fremden Religionen und Kulturen.
Nach Angaben von E&Y droht der Mangel an Toleranz zur "Achillesferse" des Forschungs- und Entwicklungsstandortes Schweiz zu werden. Denn im internationalen Wettbewerb um Spezialisten komme weichen Standortfaktoren wie Toleranz und Offenheit gegenüber Menschen anderer Herkunft eine entscheidende Schlüsselfunktion zu.
Als das toleranteste Land weltweit werden die USA angesehen (49%), danach folgen mit grossem Abstand Deutschland (31%) und Grossbritannien (30%). Nur 8% der Unternehmen zählen die Schweiz zu den tolerantesten Nationen der Welt.
E&Y befragte weltweit Manager von 1200 international tätigen Unternehmen aus forschungsintensiven Branchen. 100 der befragten Unternehmen haben ihren Sitz in der Schweiz.
uh

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