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Zürich (awp/sda) - Nach dem Willen des Staatsanwalts soll der ehemalige Finanzchef des Lebensversicherers Swiss Life für viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Verteidiger Lorenz Erni hat dagegen am Donnerstag auf einen vollen Freispruch für Dominique Morax plädiert. Ende Oktober soll das Urteil fallen.
Seit Mittwoch muss sich der 61-jährige Angeklagte vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten. Er soll mittels der Beteiligungsgesellschaft Long Term Strategy (LTS) über vier Millionen Franken veruntreut haben. Als Tatmotiv ortete der Ankläger pure Geldgier.
Verteidiger Lorenz Erni dagegen erklärte wiederholt, dass sein Mandant ausschliesslich die Interessen der Rentenanstalt wahrgenommen habe und zwar mit dem Segen der gesamten Konzernleitung. Von einer unrechtmässigen Bereicherung könne daher keine Rede sein.
Die Vorwürfe der Anklage bezeichnete er als absolut unberechtigt, unstatthaft und abwegig. Die Beweismittel der Anklage stufte Erni gar als untauglich ein, darunter auch ein Gutachten, das die Käufe der LTS-Titel infolge falscher Fragestellungen zu Unrecht kritisierte habe.
Erni schloss jeglichen Vorsatz seines Klienten aus. Es komme daher nur ein Freispruch in Frage. Das Gericht will sein Urteil am 27. Oktober um 14 Uhr eröffnen. Der Gerichtsvorsitzende Sebastian Aeppli wird dabei die Öffentlichkeit über den Ausgang der geheimen Urteilsberatung mündlich unterrichten.
mk

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