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Zürich (awp/sda) - Mit dem starken Frankenkurs ist die Schweiz derzeit "Opfer ihres Erfolgs". Das bilanziert Pascal Gentinetta, Vorsitzender der Geschäftsleitung von economiesuisse. Wichtig sei, dass am Frankengipfel einmal alle Akteure zusammengekommen seien.
Die Ansichten über die Massnahmen gegen den hohen Frankenkurs lägen allerdings auseinander, sagte Gentinetta der Nachrichtenagentur SDA. Economiesuisse warne seit längerem vor der Frankenstärke und fordere die Unternehmen auf, sich darauf einzustellen.
Die Ursache der Entwicklung liege nicht in der Schweiz sondern in den strukturellen Problemen des Euroraums, die Schweiz sei mithin Opfer ihres Erfolgs. Wichtig sei nun, den Manövrierraum der Schweizerischen Nationalbank für die Preisstabilität zu respektieren. Angesichts der globalen Finanzmärkte sei dieser Spielraum allerdings beschränkt.
Die Schweiz dürfe nicht in Staatsinterventionismus verfallen. Wie bei den Konjunkturprogrammen vor eineinhalb Jahren gelte es Ruhe zu bewahren und gezielt zu agieren. Der Wirtschaftskurs mit tiefen Steuern und Regulierungskosten, der Ausweitung des Freihandels zur Risikodiversifizierung und mit der Öffnung des Agrarmarkts sei beizubehalten. Die tiefen Importpreise müssten an die Konsumenten weitergegeben werden.
Die Unternehmen müssten geografisch diversifizieren und ihre Produktivität mittels Innovation weiter steigern. Der Fokus müsse sich auf eine hohe Wertschöpfung richten. Dank höchster Qualitätsstandards lasse sich die Preissensivität vermindern, erklärte Gentinetta. Die Firmen müssten zudem alle Angebote zur Absicherung gegen Währungsrisiken kennen und nutzen.
dl

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