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Bern (awp/sda) - Die Diskussionsrunde verschiedener Wirtschaftsvertreter zur Frankenstärke hat am Freitagmorgen in Bern zu keinen Entscheiden geführt. Einig ist man sich über den Ernst der Situation. Bei den Massnahmen gegen die Frankenstärke scheiden sich aber die Geister.
"Bei der Aussprache wurde klar, dass die Situation gravierend ist", sagte Daniel Lampart, Leiter des Zentralsekretariats des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds, der am Währungsgipfel teilgenommen hat. Die Diskussion über die möglichen Massnahmen gegen die Problematik sei aus seiner Sicht aber unbefriedigend verlaufen.
Die Teilnehmer der Diskussionsrunde hätten etwa über eine Kursanbindung gesprochen und über Massnahmen gegen Spekulationsgeschäfte. Von Teilen der Banken- und Arbeitgebervertreter sei hier aber Widerstand gekommen, sagte Lampart weiter.
Zufrieden mit dem Treffen ist dagegen Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands. Seine Erwartungen seien erfüllt worden, sagte er auf Anfrage. Bei dem Treffen sei es nämlich um eine Auslegeordnung gegangen, und nicht darum, Entscheide zu treffen.
Für ihn sei es wichtig, dass die Schweizerische Nationalbank in ihrer Geldpolitik unabhängig bleibe, sagte Bigler weiter. Bei dem Treffen wies er überdies darauf hin, dass nicht nur die Exportwirtschaft unter dem starken Franken leide. "Da viele Importeure ihre Währungsgewinne nicht weitergeben, kommen die Margen vieler KMU in der Schweiz unter Druck", fügte Bigler an.
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