Navigation

CH/WEMF-Inseratestatistik: Fast 13% weniger Inserate im September

Dieser Inhalt wurde am 19. Oktober 2009 - 16:00 publiziert

Zürich (awp/sda) - Die Flaute auf dem Werbemarkt dauert an: Die Inserateeinnahmen der Schweizer Presse sanken im September um 12,8% auf 159,4 Mio CHF, wie die WEMF AG für Werbemedienforschung am Montag mitteilte.
Der Abwärtstrend konnte im September allerdings gebremst werden: Von Febuar bis August wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat stets Einbrüche von teilweise weit über 20% verbucht. Zusammengerechnet ergab sich in den ersten neun Monaten 2009 ein Rückgang von 21,7%.
Das kräftigste Minus verbuchte im September die Sonntagspresse, deren Einnahmen um 26,3% auf 15,2 Mio CHF fielen. Die Finanz- und Wirtschaftspresse verlor 13,9% auf 5,5 Mio CHF. Die Tagespresse büsste 12,4% auf 85,2 Mio CHF ein. Dagegen steigerte die regionale Wochenpresse ihre Einkünfte um 14,7% auf 4,8 Mio CHF.
Bei den Zeitungsinseraten machte sich insbesondere die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar: Die Einnahmen aus den Stellenanzeigen fielen um 47,9% auf 13 Mio CHF. Die Liegenschaftsanzeigen gingen um 20,1% auf 6,2 Mio CHF zurück. Bei den kommerziellen Anzeigen betrug das Minus 7,8% auf 127,8 Mio CHF.
ch

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?