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Zürich (awp/sda) - Auch 2010 wird die Schweiz kaum einen Immobilien-Crash erleben. Die vielen Wohnungssuchenden sorgen dafür, dass der Markt für Wohnimmobilien relativ stabil bleibt. Die Folgen der Rezession treffen den Büroflächenmarkt stärker, wie eine neue Studie der Credit Suisse aufzeigt.
Bei den Büroflächen herrsche klar ein Überangebot, was niedrigere Mieten mit sich bringe, so die am Dienstag vorgestellte Einschätzung der Credit Suisse-Ökonomen. Die schwachen Umsätze im Detailhandel und das Verschwinden traditioneller Klein-Geschäfte würden dem Markt noch stärker zusetzen.
Das Ladensterben treffe nicht nur wie bisher kleine Lebensmittelhändler und andere Geschäfte, sondern weite sich angesichts eines immer härter geführten Wettbewerbs auf die ganze Branche aus. Am besten nachgefragt seien Verkaufsflächen, die über 1000 Quadratmeter gross oder verkehrsgünstig gelegen sind.
Dem nachfrageverwöhnten Wohnungsmarkt stehe aber trotz insgesamt stabiler Aussichten eine Bewährungsprobe bevor: Diese kommen laut Credit Suisse (CS) in Form höherer Arbeitslosigkeit, stagnierender Löhne und einer nachlassenden Zuwanderung daher. Die Tiefstzins-Phase dürfte sich zudem langsam dem Ende zuneigen, schätzen die Experten.
Am stärksten dürften die Einfamilienhäuser und Neubaumieten unter Druck geraten, zumal immer noch viel gebaut werde. Der Anteil der Einfamilienhäuser an den Leerständen habe sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt, während die Preise nun fallen: Für die CS-Ökonomen ist ein Grund dafür, dass Wohnen im eigenen Häuschen für viele zu teuer ist und langsam aus der Mode kommt.
cc

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