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Champions-League-Quali: Gemischte Bilanz

Die beiden Schweizer Fussballklubs FC Basel und Young Boys Bern haben am Mittwochabend die 3. Runde der Qualifikationsrunde zur europäischen Champions League unterschiedlich gemeistert. YB gelang gegen Fenerbahçe Istanbul daheim ein 2:2, Basel besiegte Debrecen in Budapest mit 2:0.

Dank des komfortablen Erfolgs ohne Gegentor startet der Schweizer Titelhalter FC Basel am kommenden Mittwoch mit der allseits gewünschten Ausgangslage zum Rückspiel. Die Teilnahme am Playoff der Champions League ist dem FCB unter normalen Umständen nicht mehr zu entreissen.

Der FCB machte in der Begegnung jenen starken Eindruck, den der Klub in den letzten Jahren auf europäischem Terrain generell hinterlassen hat. In Thorsten Finks Team steckt enorm viel Erfahrung. Die Mischung zwischen Gelassenheit und Respekt vor dem Gegner stimmt beim FCB.

Immerhin ist Debrecen kein einfacher Gegner. Der Klub hat auf heimischer Bühne die Konkurrenz in jüngster Vergangenheit nach Belieben dominiert; allein in der letzten Saison gewann der Verein vier Trophäen.

Für die Young Boys hingegen wird die Qualifikation zu einem extrem schwierigen Unterfangen: Trotz klarem Chancenplus kamen die Berner gegen Fenerbahçe nicht über ein 2:2 hinaus.

In den vielen Situationen, in denen die Partie zu Gunsten der Young Boys hätte kippen müssen, hatte Fenerbahçe das Glück auf seiner Seite. Drei Mal bewahrte die Torumrandung nach Schüssen von Moreno Costanzo und Scott Sutter "Fener" vor einem Gegentor, mindestens ein halbes Dutzend Mal fehlte weniger als ein Meter dazu.

Sollte das Team von Vladimir Petkovic, der das Spiel wegen einer Sperre auf der Tribüne verfolgen musste, das Rückspiel nicht gewinnen (oder mindestens 3:3 spielen), wird es in den Playoffs der Europa League um den Verbleib im internationalen Geschäft kämpfen müssen. Dieses Szenario ist wahrscheinlicher als ein Coup im Sükrü Saraçoglu: Noch nie in zehn Partien hat ein Schweizer Team ein Europacup-Spiel in Istanbul gewonnen.

swissinfo.ch und Agenturen


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