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LONDON (awp international) - Chinas Vize-Premier Li Keqiang hat bei einem Staatsbesuch in Grossbritannien eine Vereinbarung mit dem Autobauer Jaguar Land Rover für den Verkauf von 40.000 Luxuswagen in seinem Land geschlossen. Die Autos hätten einen Wert von insgesamt mehr als einer Milliarde Pfund (1,2 Milliarden Euro), die Abmachung unterstütze den Expansionskurs des Unternehmens auf dem chinesischen Markt, teilte Jaguar Land Rover am Montag mit. Die britischen Traditionsmarken gehören zum indischen Konzern Tata Motors.
Wie bereits in Spanien und Deutschland ist Li bei seinem viertägigen Besuch im Königreich, der am Mittwoch enden soll, vor allem geschäftlich unterwegs. Am Montag traf er sich mit hohen politischen Vertretern in London. Premierminister David Cameron und die Regierungskoalition aus Konservativen und Liberaldemokraten hatten immer wieder betont, dass Grossbritannien die Beziehungen zu aufstrebenden Wirtschaftsnationen wie China oder Indien in Zukunft stärken wolle. Cameron hatte im November selber China besucht.
"Wir haben sehr erfolgreiche Gespräche über eine Vielzahl von Themen geführt", sagte der britische Vize-Premier Nick Clegg. "Ausserdem sind wir Zeuge der Unterschrift einiger Vereinbarungen geworden, einschliesslich wirtschaftlicher Vereinbarungen mit einem geschätzten Vertragswert von mindestens 2,6 Milliarden Pfund."
Unter anderem schlossen der britische Ölkonzern BP und die China National Offshore Oil Corporationeinen Vertrag für Tiefseebohrungen im Südchinesischen Meer. In Schottland half ein Deal, rund 2000 Jobs in einer Ölraffinerie des Unternehmens Ineos zu sichern. Li bemühte sich zudem um Unterstützung bei seinem Vorhaben, eine Lockerung der Handelsbegrenzungen der Europäische Union für China durchzusetzen.
Als Gastgeschenk hatte Li sich für ein sehnlichst erwartetes Pärchen entschieden: Der Zoo im schottischen Edinburgh wird zwei Pandabären aus China bekommen. Sie werden die ersten ihrer Art seit 17 Jahren auf der Insel sein und 10 Jahre dort bleiben. Die Verhandlungen für den Umzug der Bären von China nach Schottland liefen seit 2008./gür/DP/he

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