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PEKING (awp international) - China steht einer Finanztransaktionssteuer ablehnend gegenüber. Nach Gesprächen mit Finanzminister Xie Xuren und Notenbankchef Zhou Xiaochuan über die globale Finanzreform sah Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) am Donnerstag in Peking "keine grosse Bereitschaft", sich dafür einzusetzen. Die chinesische Seite schiebe in ihrer Argumentation vor allem die Amerikaner vor, mit denen eine solche Steuer nicht zu machen sein werde.
Bei der Reform des Weltfinanzsystems setze sich China allerdings auch für eine stärkere Kontrolle der Finanzmärkte und Produkte durch den Währungsfonds (IWF) ein, sagte Kauder. Auf seinem viertägigen China-Besuch wurde der Fraktionschef auch hochrangig von Vizepremier Li Keqiang empfangen, der als nächster Regierungschef gehandelt wird. Zuvor hatte er Shanghai besucht und sich über die Erfahrungen von deutschen Mittelständlern auf dem chinesischen Markt informiert.
Mit Blick auf die Schuldenkrise in Europa und die Auswirkungen der Atomkatastrophe in Japan sieht die chinesische Seite die Erholung der Weltwirtschaft als noch nicht gesichert an, wie aus Delegationskreisen verlautete. Peking gehe aber davon aus, dass Europa seine Probleme in der Griff bekomme. Vor allem suche China eine Diversifizierung des Währungssystems, um von der Leitwährung US-Dollar wegzukommen./lw/DP/ajx

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The citizens' meeting

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