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Göschenen UR (awp/sda) - Der Göscheneralp-Staudamm wird vorerst nicht erhöht. Gründe für den Entscheid der Kraftwerk Göschenen AG (KWG) vom Donnerstag sind die fehlende Wirtschaftlichkeit sowie offene Fragen im Zusammenhang mit Urner Klagen gegen die Göscheneralp-Konzession.
Wie die grösstenteils von der CKW gehaltene KWG am Donnerstag mitteilte, übersteigen die Gesamtkosten laut Voranschlag die ursprünglich erwarteten 24 Mio CHF um über 40%. Die mit der Komplexität des Bauwerks begründeten Mehrkosten könnten in der verbleibenden Laufzeit der Wasserrechtskonzession bis 2024 wirtschaftlich nicht gerechtfertigt werden.
Die KWG und der Kanton Uri hätten deshalb über eine Restwertvereinbarung nach Ablauf der Konzession verhandelt. Auch sei eine Lösung für die Entkoppelung der Dammerhöhung von der hängigen Klage des Kantons und der Korporation Uri gesucht worden. Bis heute sei man aber zu keinem Ergebnis gekommen.
Weitere Verhandlungen hätten den auf April 2011 festgelegten Baubeginn verunmöglicht. "Wir bedauern es, dieses Projekt zur Optimierung der Wasserkraftnutzung vorerst nicht realisieren zu können", wird Peter Lustenberger von der KWG-Geschäftsleitung zitiert.
Im August will der Verwaltungsrat das Vorhaben neu prüfen, falls sich bis dann die massgeblichen Rahmenbedingungen, insbesondere die Wirtschaftlichkeit, ändern. Die KWG hat bisher 3 Mio CHF in das Projekt investiert. Vorgesehen war eine Erhöhung um acht Meter. Damit hätte der Stauinhalt um 11,6 Mio Kubikmeter oder 15% vergrössert werden können.
Eine Dammerhöhung in der Göscheneralp ist laut Medienmitteilung seit Inbetriebnahme des Kraftwerkes im Jahr 1963 ein Thema. Schon mehrfach sei die Erhöhung um 15 oder mehr Meter geprüft und wieder verworfen worden. Die KWG werde weiterhin Massnahmen zur Verbesserung der Wasserkraftnutzung prüfen und wirtschaftlich nachhaltige Projekte umsetzen, heisst es weiter.
An der KW Göschenen sind die CKW mit 50%, die SBB mti 40% und der Kanton Uri mit 10% beteiligt.
dl/rt

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