Clinton und Calmy-Rey wollen Eskalation verhindern

Die Schweiz sei bereit, eine Ausweitung der Amtshilfe in Steuerfragen zu prüfen und wolle in der UBS-Affäre die Zusammenarbeit mit den USA verstärken. Dies erklärte Aussenministerin Micheline Calmy-Rey am Freitag nach einem Gespräch mit Amtskollegin Hillary Clinton in Genf.

Dieser Inhalt wurde am 06. März 2009 - 19:34 publiziert

Es sei im Interesse beider Länder, jegliche Eskalation zu vermeiden. Die UBS beschäftige in den USA 30'000 Personen, die meisten in New York. Schwierigkeiten dieser Grossbank betreffe auch das internationale Finanzsystem, sagte die Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey vor den Medien in Genf.

"Wir sind bereit, eine Ausweitung der Amtshilfe in Steuerfragen zu prüfen", sagte Micheline Calmy-Rey weiter. Die Schweiz werde entsprechende Vorschläge vorlegen, sagte sie nach dem 30-minütigen Gespräch mit US-Aussenministerin Hillary Clinton.

Die UBS-Affäre könne einen negativen Einfluss haben. Man sei deshalb übereingekommen, die Zusammenarbeit zu verstärken, um die guten bilateralen Beziehungen zu stärken und politische Lösungen zu finden.

Das Gespräch mit dem Gast aus den USA sei in einem ausgezeichneten Klima verlaufen, sagte die Schweizer Aussenministerin weiter. Weitere Themen seien der Iran, Georgien und Guantanamo gewesen.

Nach dem Gespräch traf sich Hillary Clinton mit dem russischen Aussenminister Sergej Lawrow.

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