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Collombin setzt nach Krebsoperation auf Familie und Raclette

Keystone-SDA

Der frühere Schweizer Ski-Star Roland Collombin setzt nach einer überstandenen Leberoperation auf Lebenslust statt Klinikprogramm. Während sein Krebs mit einer Chemotherapie bekämpft wird, dreht er mit seinem neuen Porsche Runden und geniesst Raclette-Abende.

(Keystone-SDA) «Ich bin durch die Hölle gegangen. Aber jetzt ist es wieder gut», sagte der 74-Jährige zur «Schweizer Illustrierten». Letztes Jahr erhielt die Ski-Ikone die Diagnose Krebs. Auch die Leber war befallen. Für die Chemotherapie wurde ihm eine kleine Pumpe in den Bauch gelegt, wo gezielt eine Ladung Medikament direkt auf die Leber geht.

Nach seiner Leberoperation wird er zu Hause von seiner Familie gepflegt. Auf die Reha hat er verzichtet. «Im Spital konnte ich kaum schlafen, zu Hause schlafe ich gut. Was ich brauche, sind die feinen Plättli aus der Küche meiner Frau Sarah», sagt er.

Im Carnotzet, einem Raum in seinem Kellergewölbe, feiert die Familie Raclette-Partys mit Freunden oder Touristen, wie die «Schweizer Illustrierte» berichtet. Alkohol trinke er aber keinen mehr. Gästen serviere er Weisswein, für ihn selber gebe es aber nur Hahnenwasser.

Wenn es ihm langweilig wird, fährt er in sein kleines Restaurant «La Streif» oder geht auf den Golfplatz. Dies alles mit seinem neuen blauen Porsche. «kein Elektroauto, nein, ein richtiges Auto», betont der ehemalige Skifahrer.

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