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Wattwil (awp) - Coltene hat im Geschäftsjahr 2010 den Umsatz leicht gesteigert. Das Unternehmen konnte vor allem in den aufstrebenden Märkten der Schwellenländer China und Indien deutliche Zuwächse verzeichnen. Der EBIT und der Reingewinn wurden jedoch von der übernommenen brasilianischen Vigodent sowie von negativen Währungseinflüssen belastet. Für 2011 gibt sich der Hersteller von dentalen Verbrauchsmaterialen vorsichtig optimistisch und rechnet mit leichtem Wachstum.
Der Umsatz stieg um 1,5% auf 153,6 Mio CHF. Bereinigt um die zugekaufte Vigodent und um Währungseinflüsse resultierte ein organisches Wachstum von 6,2%. Der EBIT sank um 9,4% auf 18,4 Mio CHF, die EBIT-Marge liegt bei 12,0 (VJ 13,4)%. Unter dem Strich resultierte ein um rund 43% tieferer Gewinn von 9,3 Mio CHF, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Coltene die Prognosen der Auguren verfehlt.
Belastet wurde das Ergebnis vor allem von zwei negativen Faktoren. Einerseits musste das Unternehmen einen Verlustanteil an der im Oktober 2010 zu 100% übernommenen brasilianischen Vigodent hinnehmen, der in der Summe 2,6 Mio CHF ausmachte. Vor allem der EBIT und der Reingewinn seien davon betroffen gewesen. Aber auch die negative Währungsentwicklung zeichnete für einen Verlust von 1,9 Mio CHF verantwortlich, nach einem Währungsgewinn von 0,6 Mio CHF im Vorjahr. Ohne diese Faktoren hätte ein EBIT von 23,0 Mio CHF und eine EBIT-Marge von 14,3% resultiert.
Erfreulich sei jedoch vor allem die Entwicklung in den restlichen BRIC-Staaten gewesen. So konnte der Dentalverbrauchsgüter-Hersteller den Umsatz in Indien um 93% und in China um 58% steigern. Auch in der GUS-Region habe der Umsatz dank neu etablierter Partnerschaften um 6% gesteigert werden können.
Die Entwicklung in den europäischen Staaten sei indes unterschiedlich verlaufen. Während die Umsätze in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz stiegen, gingen die Verkäufe in Frankreich, Südeuropa, Grossbritannien, Osteuropa und Skandinavien zurück. In Nordamerika habe ein Umsatzwachstum von 4% resultiert, dies sei gemessen an der schwierigen Situation in dieser Region ein sehr gutes Resultat, heisst es weiter.
Leicht gestiegen sind auch der Materialaufwand, welcher auf 28,7 (28,5)% des Umsatzes stieg. Der Personalbestand hat um 3,3% auf 2,7 Mio CHF zugenommen, u.a. durch den Ausbau der Verkaufsorganisation sowie durch eine vertiefte Bearbeitung verschiedener Marktregionen.
Der Verwaltungsrat beantragt die Entrichtung einer Dividende von 1,75 CHF je Aktie, im Vorjahr wurden 3,10 CHF je Aktie ausgeschüttet. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 61,7% nach 70,4% im Vorjahr verringert. Ebenfalls resultierte ein verminderter Cashflow aus Betriebstätigkeit, welcher auf 14,2 (25,4) Mio CHF abnahm.
Für das neue Geschäftsjahr 2011 äussert sich das Unternehmen vorsichtig optimistisch. So rechnet Coltene mit "etwas" Wachstum in einem gleichbleibenden Markt und mit einem "Nachhaltigen" Ertrag. Besondere Bedeutung werde dem Turnaround der brasilianischen Vigodent SA zukommen.
dl/ps/ra

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