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Flamatt (awp) - Die Comet Holding hat im Geschäftsjahr 2010 den Turnaround geschafft. Der Hersteller von Röntgenmodulen und Vakuumkondensatoren gelang nach einem Umsatzrückgang von über 30% und einem Verlust im Jahr 2009 die Rückkehr auf den Wachstumspfad und in die Gewinnzone. In Zukunft will Comet unter dem neuen CEO Ronald Fehlmann sowohl den Umsatz als auch die Profitabilität weiter steigern.
Der Umsatz der Gruppe stieg in der Berichtsperiode um 44% auf 217,4 Mio CHF, währungsbereinigt ist er gar um 52% gewachsen. Die Bruttomarge stieg auf 37,5 (VJ 32,2)%, die EBITDA-Marge erhöhte sich auf 13,0 (3,5)% und die EBIT-Marge erreichte 7,5 (-4,6)%. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 7,5 Mio CHF nach einem Verlust im Vorjahr von 12,7 Mio.
In der Division Modules & Components stieg der Umsatz um 66,1% auf 130,6 Mio CHF und erreichte eine EBITDA-Marge von 21,0 (11,5)%. Die Division Systems steigerte den Umsatz um 20,6% auf 106,2 Mio CHF und erwirtschaftete auf Stufe EBITDA einen Gewinn von 3,5 (-4,4) Mio CHF respektive eine Marge von 3,3%.
STARKES WACHSTUM IN ASIEN
Das Wachstum von Comet kam in erster Linie aufgrund der weltweiten konjunkturellen Erholung und der nach wie vor dynamischen Entwicklung in Asien zustande. "Asien ist für uns zum wichtigsten Markt geworden", sagte Fehlmann. Dort legte Comet beim Umsatz um rund 70% zu und erwirtschaftet mittlerweile 38 (32)% des Gruppenumsatzes.
Der Standort der japanischen Tochtergesellschaft YXLON International in Yokohama sei von den aktuellen Ereignissen in Japan derzeit nicht direkt betroffen, sagte der CEO mit Blick auf die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe im Nordosten des Landes weiter. Der Umsatz der Comet Gruppe, der in Japan von beiden Divisionen erwirtschaftet werde, habe 2010 rund 8% des Gruppenumsatzes entsprochen.
In Nordamerika wuchs Comet gar um über 80%. Der Umsatzanteil in dieser Region erhöhte sich so auf 36 (30)%. Dagegen ging der Anteil in Europa auf 24 (36)% deutlich zurück und blieb im Rest der Welt auf 2% stehen.
Comet halte künftig an der geographischen Diversifikation fest, so Fehlmann. Er geht davon aus, dass die europäischen Märkte schon bald wieder Tritt fassen, auch wenn das Wachstum im Vergleich zu Asien dort weniger dynamisch sein werde.
VORWÄRTSINTEGRATION - NEUE PRODUKTE
Die steigende Nachfrage sei durch Comet über die Strategie der Vorwärtsintegration sowie dank neuer, innovativer Produkte verstärkt worden. Über die Vorwärtsintegration integriert Comet Einzelkomponenten - insbesondere Vakuumkondensatoren - in ganze Systeme und setzt diese Produkte direkt bei Endkunden ab.
Zu den zahlreichen Neulancierungen gehören Teile zu mobilen Tabletcomputern (zB iPad von Apple) oder Weiterentwicklungen bei PCs und Smartphones. Ebenfalls positiv entwickelten sich die Marktsegmente Flatpanel und Solar, die allerdings noch einen geringen Anteil am Gesamtumsatz ausmachen.
Die Systeme für zerstörungsfreie Materialprüfung (Industrial X-Ray) konnten vor allem in der Automobilindustrie in Asien stark wachsen und Marktanteilsgewinne ausweisen. Erstmals seien in der industriellen Röntgentechnik neue Hochenergie-Röntgenquellen (600 kV) als Serien-Produkte an Kunden geliefert worden, hiess es.
MITTELFRISTZIELE BESTÄTIGT
Comet soll in Zukunft über die eingeschlagene Strategie organisch, profitabel weiterwachsen, erklärte Fehlmann. "Ich stehe für Kontinuität und konzentriere mich auf die Implementierung der Strategie." Die sieht vor, dass bis 2013 der Umsatz auf 300 Mio CHF ansteigt und die EBITDA-Marge sich auf rund 15% verbessert.
Ins Jahr 2011 sei die Gruppe gut gestartet. Es wird ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich und eine Margenerhöhung angestrebt. Ob das Umsatzwachstum eher im oberen oder im unteren Teil dieses Bereichs liegen wird, hängt laut Verwaltungsratspräsident Hans Hess vor allem von der Entwicklung der Währungen ab.
An der Börse gewinnen Comet bis um 15.15 Uhr um 3,9% auf 214 CHF, während der Gesamtmarkt (SPI) um 0,11% leicht nachgibt.
mk/dl

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