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(durchgehend ergänzt um Kommentare aus der Medienkonferenz)
Flamatt (awp) - Die zur Comet Holding AG gehörende Gruppe hat im ersten Halbjahr 2010 von der Erholung der Märkte profitiert. Der System- und Komponentenhersteller für zerstörungsfreie Materialprüfung kehrte wieder in die Gewinnzone zurück und konnte den Umsatz markant steigern. Für das zweite Semester zeigt sich das Management zuversichtlich und hebt die eigenen Schätzungen für das Gesamtjahr 2010 an.
Der Umsatz kletterte in der Berichtsperiode um 38% auf 97,2 Mio CHF, zu konstanten Währungskursen waren es gar 43,6%. Der EBIT lag bei +6,3 Mio CHF, nach -12,9 Mio CHF in der Vorjahresperiode. Unter dem Strich verblieb ein Reingewinn von 2,1 Mio CHF, dies nach einem Reinverlust von -13,1 Mio CHF im Jahr davor.
"Das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 war ein Jahr der Veränderungen", sagte VR-Präsident und CEO ad interim Hans Hess an der Medienkonferenz vom Donnerstag. Er sei stolz, mit den Halbjahresresultate nun sichtbare Verbesserungen präsentieren zu können. Augrund der Stärke des konjunkturellen Aufwinds sei Comet auch etwas früher als erwartet in die Gewinnzone zurückgekehrt.
Nach Regionen zeigten vor allem Nordamerika (+89,8%) und Asien (+75,7%) ein starkes Wachstum, während sich der Markt in Europa mit -19,6% weiter abschwächte. Comet erwirtschaftete im ersten Halbjahr 37% bzw. 38% der Umsätze in Asien und Nordamerika, auf Europa fielen noch 24%. Das zweite Halbjahr dürfte auch in Europa "leicht besser" werden, Wachstumstreiber blieben aber die anderen beiden Schwerpunkt-Regionen, so Hess weiter.
In der Division Systems & Components stieg der Umsatz um 79,6% auf 63,8 Mio CHF, währungsbereinigt entspricht dies einem Wachstum von 86,0%. Auf operativer Ebene resultierte ein EBITDA von 13,3 (-0,7) Mio CHF. Innerhalb des Bereichs erwirtschaftete Industrial X-Ray einen Umsatzanstieg um 9,2% auf 28,2 Mio CHF und Vacuum Capacitators konnte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr auf 35,5 Mio CHF fast vervierfachen.
Durch das enorme Wachstum bei den Vacuum Capacitors habe man ein "normales Jahr" wie 2008 um 34% übertroffen. "Wir hatten das Glück, dass wir mit den neuen Produkten, den RF-Matchboxen, bereit waren, als der Aufschwung einsetzte", so Hess. Der globale Marktanteil bei diesem Produkt soll bis Ende Jahr auf über 50% ausgebaut werden. Im Geschäftsbereich Systems blieb der Umsatz nahezu stabil.
Über alle Divisionen hinweg erhöhte sich der Bestellungseingang um 80% auf 117,7 Mio CHF. Damit seien die Auftragsbücher bis über Ende Jahr hinweg gefüllt. Der Aufschwung habe Ende 2009 begonnen und sich im zweiten Quartal gegenüber dem ersten beschleunigt, so CFO Markus Portmann. Deshalb sei Comet für das Gesamtjahr jetzt auch optimistischer als noch im Frühjahr.
Neu erwartet das Management eine Umsatzsteigerung für das Gesamtjahr von "ca. 30% auf gegen 200 Mio CHF" bei einer EBIT-Marge von "über 5%". Anfang April ging Comet für das Gesamtjahr 2010 noch von einem um 15 bis 20% höheren Gruppenumsatz von 170-180 Mio CHF und einem "leicht positiven Ergebnis" aus. Weitere Neuigkeiten bezüglich der mittelfristigen Zielsetzung und der Besetzung des CEO-Postens will Comet anlässlich des Investoren Tags vom 18. November bekannt geben.
Die Comet-Aktie reagierte positiv auf die Veröffentlichung der Halbjahreszahlen und die Erhöhung der Guidance. Bis 12.30 Uhr wurden die Papiere in einem nahezu unveränderten Gesamtmarkt um 1,6% höher bei 155,00 CHF gehandelt.
an/uh

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