Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Flamatt (awp) - Die zur Comet Holding AG gehörende Gruppe profitierte im ersten Halbjahr 2010 von der Erholung der Märkte. Der System- und Komponentenhersteller für zerstörungsfreie Materialprüfung ist wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt und konnte den Umsatz markant steigern. Für das zweite Semester zeigt sich das Management zuversichtlich und hebt die eigenen Schätzungen für das Gesamtjahr 2010 an.
Der Umsatz kletterte in der Berichtsperiode um 38% auf 97,2 Mio CHF. Zu konstanten Währungskursen betrug das Wachstum gar 43,6%, teilt Comet am Donnerstagmorgen mit. Der EBIT lag bei 6,3 Mio CHF nach -12,9 Mio CHF in der Vorjahresperiode. Unter dem Strich verblieb ein Reingewinn von 2,1 Mio CHF nach einem Reinverlust von -13,1 Mio CHF im Jahr davor.
Der Free-Cashflow lag im ersten Halbjahr aufgrund der Erhöhung des Nettoumlaufvermögens sowie dem Ausbau von Produktionskapazitäten bei -2,2 Mio CHF. Die Eigenkapitalquote betrug per Stichtag 49,3% (Vorjahresniveau 50,0%).
Das starke Wachstum sei vor allem auf den konjunkturellen Aufwind in den Schüsselmärkten sowie auf die reduzierte Kostenbasis zurückzuführen. Regional betrachtet, entwickelten sich die Umsätze vor allem in Nordamerika und Asien stark. Beide Divisionen trugen zum Wachstum bei, wenn auch in unterschiedlichem Ausmass, so die Meldung.
Das stärkere Wachstum verzeichnete die Division Modules & Components. Dort stieg der Umsatz begünstigt von der hohen Nachfrage im Halbleitermarkt um 79,6% auf 63,8 Mio CHF. Währungsbereinigt entspricht dies einem Wachstum von 86,0%. Auf operativer Ebene resultierte ein EBITDA von 13,3 (-0,7) Mio CHF. Innerhalb des Bereichs erwirtschaftete Industrial X-Ray einen Umsatzanstieg um 9,2% auf 28,2 Mio CHF und Vacuum Capacitators konnte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr auf 35,5 Mio CHF fast vervierfachen.
Im Geschäftsbereich Systems blieb der Umsatz mit 43,9 (43,4) Mio CHF im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil, zu konstanten Währungskursen gerechnet, konnte ein Anstieg von 5,2% verzeichnet werden. Auf Stufe EBITDA verbuchte die Division einen Verlust von -0,8 (-5,6) Mio CHF. Positiv entwickelten sich im ersten Halbjahr hingegen die Auftragseingänge von 62 Mio CHF, was zu einer Book-to-Bill-Ratio von 1,41 geführt hat.
Für das zweite Halbjahr rechnet Comet mit einer anhaltenden positiven Entwicklung und erhöht die Prognosen für 2010. Neu erwartet das Management eine Umsatzsteigerung für das Gesamtjahr von "ca. 30% auf gegen 200 Mio CHF" bei einer EBIT-Marge von "über 5%". Anfang April ging Comet für das Gesamtjahr 2010 noch von einem um 15 bis 20% höheren Gruppenumsatz von 170-180 Mio CHF und einem "leicht positiven Ergebnis" aus.
an/gab

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???