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FRANKFURT (awp international) - Die staatlich gestützte Commerzbank hat ihre Mega-Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen und kann damit wie geplant den Grossteil ihrer Staatshilfen abbauen. Die deutsche Nummer zwei wurde alle neuen Aktien am Markt los, wie das Institut am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Anlocken liessen sich die Investoren durch den hohen Rabatt von 45 Prozent auf den Aktienkurs. 99,94 Prozent der Altaktionäre machten von ihrem Bezugsrecht Gebrauch. Die restlichen neuen Papiere und die Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen war, wurden den Angaben zufolge am Markt verkauft. Im letzten Schritt der Kapitalmassnahmen sammelte das Geldhaus wie geplant vier Milliarden Euro ein.
Die Commerzbank hatte seit Ende Mai insgesamt gut 2,4 Milliarden neue Aktien zum Preis von 2,18 Euro das Stück angeboten. Dass sie alle Papiere los wurde, war bereits sicher. Dafür hatten die Konsortialbanken garantiert.
Mit den Einnahmen aus der zweistufigen Kapitalerhöhung und eigenen Mitteln zahlt die Commerzbank 14,3 Milliarden der insgesamt 16,2 Milliarden Euro als Stille Einlagen erhaltenen Staatshilfe zurück. Bis 2014 soll der Rest abgebaut werden. Den Staat ist die Commerzbank damit aber noch nicht los. Mit einer Beteiligung von 25 Prozent plus einer Aktie hat er weiter grossen Einfluss auf die Geschäftspolitik des Hauses. Wann der Staat seine Aktien loswerden will, ist noch völlig unklar./enl/stw/tw

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