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Consumer Electronics Show Technologie-affine Schweiz tritt in Vegas gross auf

Es ist eine Premiere: Führende Unternehmen der Schweizer Innovation präsentieren sich an der Consumer Electronics Show in Las Vegas erstmals gemeinsam in einem Pavillon dem grossen Publikum. Das ist überraschend und potenziell profitabel.

Schweizer Pavillon CES Las Vegas

Der Schweizer Pavillon in Las Vegas. In wenigen Stunden strömen die Besucher zur weltweit grössten Messe für Unterhaltungselektronik.

(House of Switzerland)

32 Unternehmen aus der Schweiz, darunter nicht weniger als 18 aus der französischsprachigen Romandie, präsentieren sich auf 200 Quadratmetern. Die meisten der Firmen im Schweizer Pavillon an der International Consumer Electronics Showexterner Link (CES), einer der weltweit grössten Fachmessen für Unterhaltungselektronik, sind Startups.

Der Pavillon an der Show, die heute in der weltweiten Hauptstadt der Unterhaltung ihre Tore öffnet, kommt auf grossem Fuss daher. Das ist nötig, um inmitten von 4400 Ausstellern, die an vier Tagen mehr als 180'000 Besuchende anlocken werden, überhaupt wahrgenommen zu werden.

Ein Ring am Finger, der die Hand in eine Computermaus verwandelt, eine App, die es dem Publikum des nächsten "Paleo" ermöglicht, Werke in Echtzeit auf die Leinwände des Musikfestivals zu projizieren, oder ein vernetzter Flaschenöffner, der Infos über alle einmal geöffneten Flaschen abspeichert: Die Palette der Innovationen in den Bereichen Finanzen, Biometrie, Videospiele und Drohnenexterner Link ist breit.

Letztere sind das Highlight der Schweizer Show, mit Vorführungen von Freizeitflügen, aber auch Lieferungen oder Inspektionen von Orten, an die kein Mensch herankommt.

Nicolas Bideau

Nicolas Bideau inmitten von Drohnen. Das Bild ist von der "VivaTech" 2018 in Paris. Das Dekor sollte nicht in die Irre führen: Diese Maschinen sind kleine Hightech-Wunder. Und in Vegas kommt der Pavillon weit moderner daher.

(Twitter@NicolasBideau)

Bisher traten Schweizer Unternehmen an der CES immer allein auf. Dieses Jahr kommen sie als geballte Ladung im Pavillon #SwissTechexterner Link daher und werden so gemeinsam mehr Sichtbarkeit erreichen. Der Pavillon wird von Präsenz Schweizexterner Link, der Bundesagentur, die für die Wahrnehmung der Schweiz im Ausland zuständig ist, und Switzerland Global Enterpriseexterner Link (S-GE) organisiert, mit Unterstützung von Innosuisseexterner Link und Digitalswitzerlandexterner Link.

Wenige Stunden vor der Eröffnung der grossen Messe hat uns Nicolas Bideau, Direktor von Präsenz Schweiz, schriftlich drei Fragen beantwortet.

swissinfo.ch: Die Wirtschaftszeitung L'Agefi schreibt, dass es auf ihre Initiative hin zur Einrichtung dieses Pavillons gekommen ist. Warum hat man nicht schon früher entschieden, gemeinsam präsent zu sein?

Nicolas Bideau: Sogar für uns ist es schwierig zu sagen, wer die Idee zuerst hatte. Ein Artikel in L'Agefi löste in der Tat Diskussionen über die mangelnde Präsenz an der CES aus. Er spiegelte die Hoffnung vieler Branchenvertreter, besonders von Verbänden und Experten, dass die Schweiz an dieser globalen Veranstaltung teilnehmen wird.

Technologie und Innovation gehören zu den prioritären Themen von Präsenz Schweiz bei der Förderung des Images des Landes im Ausland. Wir haben daher mit S-GE gesprochen, um ein Projekt auf die Beine zu stellen, das unseren jeweiligen Missionen entspricht und für Unternehmen nützlich ist. Wir hatten 2018 am "VivaTech" Paris eine erste gemeinsame Erfahrung, die uns von dem Potenzial überzeugt hat.

swissinfo.ch: Welche von der Schweiz am CES gezeigten Innovationen werden Ihrer Meinung nach am meisten für Furore sorgen?

N.B.: Wenn es um Lärm und Wind geht, ist zweifelsohne unsere "Drohnenshow" die aufsehenerregendste! Spass beiseite: Diese Drohnen haben wirklich eine beeindruckende Wirkung auf die Öffentlichkeit im Ausland. Sie verkörpern Schweizer Know-how, das sehr lösungsorientiert ist.

Wenn ich eine Firma im Besonderen nennen müsste, wäre das "FlyJacket" [die eine Art Exoskelett konzipiert hat, um Drohnen mit Körperbewegungen steuern zu können, Anm.d.Red.], das eine sehr interessante Synthese aus immersiver Erfahrung, Robotik und Drohne ist, die als Teil des NFS Robotikexterner Link entwickelt wurde. Ein sehr schweizerisches Projekt, mit seinem Charakter, mehrere Kompetenzen zu kombinieren.

swissinfo.ch: Wie fühlen Sie sich kurz vor der Eröffnung der Veranstaltung? Sind Sie nervös?

N.B.: Ich bin eben erst in Las Vegas angekommen und werde in wenigen Minuten den Stand in der Schlussphase vor der Eröffnung sehen. Ich habe immer Lampenfieber vor einer Eröffnung, aber ich bin zuversichtlich.

Wir haben einen anderen Ansatz als die meisten anderen Länder, was immer ein Vorteil ist. Zum Beispiel sind wir die Einzigen, die eine Bühne haben, auf der Startup-Firmen ihre "Pitches" machen oder wir unsere Drohnenshow zeigen können.

Und ich finde es richtig, hier zu sein, was wir sowohl in den Reaktionen auf unsere Kommunikation in der Schweiz, als auch bei den Schweizerinnen und Schweizern hier vor Ort festgestellt haben. Wir gehören zu den Technologie-Nationen, neben anderen historischen Akteuren wie Südkorea, Frankreich, den Vereinigten Staaten und Israel.

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